Diverse Verse über Katzen

‚Wie jeder Katzenbesitzer weiß, besitzt niemand eine Katze‘
Ellen Perry Berkeley

‚Könnte man den Menschen mit der Katze kreuzen, würden wir den Menschen verbessern, aber die Katze verschlechtern.‘
Mark Twain

Man soll den Menschen die Wahrheit nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren schlagen, sondern sie ihnen wie einen Mantel hinhalten, in den sie hineinschlüpfen können.‘
Max Frisch

‚Hunde haben ihr Herrchen oder Frauchen – Katzen ihr Personal.‘
Rolf Spangenberg

‚Wenn ich mit meiner Katze spiele, bin ich nie ganz sicher, ob nicht ich ihr Zeitvertreib bin. ‚
Michel de Montaigne

‚Stellen Sie sich einmal vor, welches Glück es bedeutet, wenn man sein ganzes Leben einzig und allein den Katzen und ihrer Beobachtung widmen könnte… ‚
Paradis de Moncrif

Für unseren Burschi . . . . 🙂 
der wichtigsten Verhaltensregeln kennen selbst übergewichtige Katzen: Ist man zu dick, begibt man sich nur in Positionen, in denen man schlank aussieht.‘
John Weitz, Modedesigner

‚Wer die Katze ins Wasser trägt, der trägt sein Glück aus dem Haus.‘
Unbekannt

‚ habe drei Haustiere, die dieselbe Funktion erfüllen wie ein Ehemann:einen Hund, der jeden Morgen knurrt, einen Papagei, der den ganzen Nachmittag lang flucht, eine Katze, die nachts spät nach Hause kommt. ‚
Marie Corelli

‚Man fand dich fern vom warmen Hause,bedrängt von Schnee und eis`gem Wind, trug dich zu meiner stellen Klause, verirrtes, armes Katzenkind. Nie war mir bang, die Witze gehen zum komischen Ballett dir aus, durch stete Fülle der Ideen belebtest du das ganze Haus. Du dientest mir zu allen Stunden mit Arlecchino – Schelmerein, wie tief hast du die Pflicht empfunden, mein dankbarer Hanswurst zu sein! Es suchen dich die alten Freunde in jedem Winkel aus und ein, du warst der liebenden Gemeinde, was einst der Max dem Wallenstein.‘
Friedrich Theodor Vischer

‚Katze sucht andere Schnurrer für gepflegte Gesprächsrunde über Götter und die Welt, bei einem Gläschen Sahne, mit Hors -de – mice am Kaminfeuer. Zuschriften unter Chiffre ‚Katzenweisheiten’…‘
Kontaktanzeige aus dem Internet

‚Mein Mann stellte mich vor die Alternative: ich oder die Katze. Manchmal vermisse ich ihn….‘
Gloria Angelis

‚Ein weisses Kätzchen voller Schliche ging heimlich, weil es gerne schleckt, des Abends in die Nachbarsküche, wo ma es leider bald entdeckt. Mit Besen und mit Feuerzangen gejagt in alle Ecken ward`s. Es fuhr zuletzt voll Todesbangen zum Schlot hinaus und wurde schwarz. Ja, siehst du wohl, mein liebes Herze? Wer gerne schlecken will, was ihm gefällt, der kommt nicht ohne Schmutz und Schwärze hinaus aus dieser bösen Welt.‘
Wilhelm Busch

‚Katzen sind empfindliche Lebewesen und das Opfer vieler Krankheiten. Aber ich habe noch nie von einer Katze gehört, die an Schlaflosigkeit litt.‘
Author mir unbekannt

‚Die meisten Katzen möchten ins Haus, wenn sie im Freien sind, oder umgekehrt und oft beides gleichzeitig.‘
Quelle Unbekannt, Sachverhalt bekannt.

‚Eine Katze sieht keinen Sinn darin, einem anderem Tier zu gehören, nicht einmal dann, wenn dieses andere Tier zwei Beine hat. ‚
Anonymus

‚ Was ist`s, das die beengte Brust mit Wonnenschauer so durchbebt, den Geist zum Himmel hoch erhebt, ist`s Ahnung hoher Götterlust? Ja, springe auf, du armes Herz, ermutige dich zu kühnen Taten, umwandelt ist in Lust und Scherz, der trostlose bittre Todesschmerz, die Hoffnung lebt – ich rieche Braten!‘
E.T.A.Hoffmann

‚Ein Kater wird verlegen, wenn man ihn ansieht: er hat weibliches Temperament. Man sagt von einer Frau, sie sei ein Kätzchen, warum nicht von einem Kätzchen, es sei eine Frau? Man beobachte doch seinen flüchtigen, leichten, diskreten Gang und die Stunden, die es mit der Toilette verbringt!‘
Michelet

‚Menschentum ist ein Verkehrtes, Menschentum ist Ach und Krach; im Bewußtsein seines Wertes sitzt der Kater auf den Dach! ‚
Joseph Victor von Scheffel

Bin kein sittsam Bürgerkätzchen, nicht im frommen Stübchen spinn` ich. Auf dem Dach, in freier Luft, eine freie Katze bin ich. Wenn ich sommernächtlich schwärme, auf dem dache, in der Kühle, schnurrt und knurrt in mir Musik, und ich singe, was ich fühle.‘ Also spricht sie. Aus dem Busen wilde Brautgesänge quellen, und der Wohllaut lockt herbei alle Katerjunggesellen. Alle Katerjunggesellen, schnurrend, knurrend, alle kommen, mit Mimi zu musizieren, lieblechzend, lustentglommen….. Wunderbare Macht der Töne! Zauberklänge sondergleichen! Sie erschüttern selbst den Himmel, und die Sterne dort erbleichen…‘
Heinrich Heine

‚Katze, meine schöne Katze, konntest mich so verlertzen, wie mit grimmer Tigertaze mir das arme Herz zerfetzen!‘
Heinrich Heine

‚Kater Hidigeigei hält durch strengen Wandel rein sich das Gewissen, doch er drückt ein Auge zu, wenn sich Nebenkatzen küssen. Hidigeigei lebt mit Eifer dem Beruf der Mäusetötung, doch zürnt er nicht, wenn andrer sich vergnügt an Sang und Flötung. Hidigeigei spricht, der Alte: Plück die Früchte, eh` sie platzen: wenn die magern Jahre kommen, saug an der Erinnrung Tatzen!‘
Jesoph Victor von Scheffel

‚Indem ich diesen klugen Kater betrachte, fällt es mir schwer aufs Herz, in welchen engen Kreis unsere Erkenntnis gebannt ist. – wer kann es sagen, wer nur ahnen, wie weit das Geistesvermögen der Tiere geht!‘
E.T.A.Hoffmann

‚O die Menschen tun uns unrecht, und den Dank such` ich vergebens, sie verkennen ganz die feinern Seiten unsres Katzenlebens. Und wenn einer schwer und schwankend niederfällt in seiner Kammer, und ihn morgends Kopfweh quälet, nennt er`s einen Katzenjammer, o Injurie! Wir miauen zart im stillen, nur die Menschen hör` ich oftmals graunhaft durch die Straßen brüllen. Ja, sie tun uns bitter unrecht, und was weiß ihr rohes Herze von dem wahren, tiefen, schweren, ungeheuren Katzenschmerze?‘
Joseph Victor von Scheffel

Vier Tieren auch verheißen war ins Paradies zu kommen; dort lebten sie das ewige Jahr mit Heiligen und Frommen. Den Vortritt hier ein Esel hat, er kommt mit muntern Schritten: Denn Jesus zur Prophetenstadt auf ihm ist eingeritten. Halb schüchtern kommt ein Wolf sodann, dem Mohamet befophlen: Laß dieses Schaff dem armen Mann, dem Reichen magst du`s holen. Nun, immer wedelnd, munter, brav, mit seinem Herrn, dem braven, das Hündlein, das den Siebenschlaf so treulich hat geschlafen. Abherrias Katze hier knurrt um den Herrn und schmeichelt: Denn immer ist`s ein heilig Tier, das der Prophet gestreichelt.‘
Johann Wolfgang von Goethe

‚Phot an Pfot und Brust an Brust soll uns nichts verdüstern. Katzbursch sein ist unsre Lust, trotzen Katzphilistern! ‚
E.T.A.Hoffmann

‚Miaut und knurrt, knurret und miaut. Nur beileib nicht kratzen. Seid galant, daß man euch traut, schonet eure Tatzen.‘
E.T.A.Hoffmann

‚Das unverdientes Lob mehr erfreue und den Gelobten viel mehr aufblähe, als verdientes, das gilt wohl nur von den Menschen, gescheite Kater sind frei von solcher Torheit. ‚
E.T.A.Hoffmann

‚Wenn im Tal und auf den Bergen mitternächtlich heult der Sturm klettert über First und Schornstein Hidigeigei auf zum Turm. Einem Geist gleich steht er oben, schöner als er jemals war. Feuer sprühen seine Augen. Feuer sein gesträubtes Haar. Und er sing in wilden Weisen, singt ein echtes Katerschlachtlied, daß wie fern Gewittergrollen durch die sturmumbrauste Nacht zieht. Nimmer hören ihn die Menschen, jeder schläft in seinem Haus, aber tief im Kellerloche, hört erblassend ihn die Maus. Und sie kennt des Alten Stimme, und sie zittert, und sie weiß: Fürchterlich in seinem Grimme ist der Katerheldengreis.‘
J.V.v.Scheffel

‚Die Katze hat ein scharfes Gesicht und Gehör. Nimm die Augen in die Hand und die Katze aufs Knie, was du nicht siehst, das sieht sie.‘
Karl Simrock

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