Petitionen

1. Petition gegen das Ermorden der Strassentiere in Moskau: zur Petition

2. Petition für die Eisbären   klick

3. Petition “Save the pets” – China

Jeder kann was tun, damit dieser HORROR aufhört – Wir, die Unterschreibenden, fordern das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas dazu auf, die grausame Tierquälerei zur Herstellung von Lebens- und Genussmitteln zu verbieten.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Stimme, das grausame Millionenfache Leid zu beenden.

4. Eine neue Tiergesundheitsstrategie für die Europäische Union (2007-2013)

Liebe Tierfreunde,

wir, die Streunertiere Europas und alle tierliebende Menschen der Europäischen Union brauchen dringend Ihre Hilfe und Unterstützung!

In Mittel- und Nordeuropa gibt es derzeit fast keine Tötungsstationen. Doch dies wird sich sehr bald ändern! Das Europäische Parlament plant eine neue Gesetzgebung, die das Töten von ausgesetzten, heimatlosen und verwilderten Haustieren europaweit legalisieren könnte. Die Konsequenzen hieraus sind nicht abzusehen.

Wir sind gegen Tötungsaktionen und Euthanasie der Streunertiere. Wir wünschen uns, dass das Streunerproblem anders gelöst werden wird, als durch Massentötung.
Darüber hinaus werden der jahrzehntelanger Kampf  und die gute Arbeit von Hunderten von Tierschutzgruppen und -organisationen durch die geplante Gesetzgebung mit einem Schlag vernichtet.

Wir sollten daher gegen die geplante Gesetzgebung protestieren, die bereits im Mai 2009 im Europaparlament beschlossen werden soll.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich an der Petition beteiligen. Wir brauchen so sehr viele Unterschriften und können nur mit Ihrer Hilfe die benötigte Anzahl an Unterschriften sammeln.

Bitte unterschreiben Sie die Petition und verteilen Sie sie an so viele Leute wie möglich! Es gibt sie auf  Deutsch und Englisch.

Vielen, vielen Dank für Ihre Unterstützung und Hilfe!!!

Herzliche Grüße

Ihre
Barbara Kowollik
Friedberg/Hessen

Englische Petition:
http://www.gopetition.com/online/25513.html

Deutsche Petition:
http://www.gopetition.com/online/25523.html

5. Petition ‘Keine Lebendtransporte von Neuseeland in den Mittleren Osten’

Laut Albert-Schweitzer-Stiftung will die neuseeländische Regierung noch in diesem Jahr den Transport lebender Schafe wieder gestatten.

Auf der Webseite der Albert-Schweitzer-Stiftung finden Sie ein Video aus dem Jahre 2007. Wenn man die Aufnahmen gesehen hat, kommt keiner umhin, die Petition zu unterstützen!

Der Protestbrief an die neuseeländische Regierung ist zwar in englisch Sprache verfasst, aber es gibt dort eine sehr gute Übersetzung ins Deutsche.

Hier geht es zur Petition

Autor:
Datum: Donnerstag, 1. Januar 2009 19:41
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5 Kommentare

  1. 1

    Aufgrund der schwerwiegenden Konsequenzen hier eine Sonderseite
    Broschi

  2. 2

    Zum Beitrag ‘EU-Tiergesundheitsstrategie gibt ein wichtiges Update

    Written comments of the Community on the OIE Terrestrial Animal Health Code following the Terrestrial Animal Health Standard Commission meeting of October 2008 and prior to its next meeting in March 2009.

    The new Animal Health Strategy – Strategy’s progress.

  3. 3

    Im März 2009 hat Vier Pfoten.eu eine Anmerkung zum Protest gegen ein angebliches Europagesetz zur Tötung von Streunertieren veröffentlicht:

    Zitat:

    Die zahlreichen im Internet kursierenden Aufrufe und Petitionen sind leider nur teilweise zutreffend und führen bei der Bevölkerung als Empfänger zu erheblichen Missverständnissen und bei den damit befassten Politikern vermutlich eher zur Verstimmung. Das Missverständnis gipfelt in der schlichtweg falschen Behauptung, es gäbe bald ein Europäisches Gesetz zur Massentötung von Streunertieren.

    VIER PFOTEN liegt deshalb daran, hier einige Fakten zurecht zu rücken, da falsche Petitionen das ohnehin in der Politik sehr ambivalente Image von Tierschützern nicht gerade verbessern und unsere differenzierte politische Überzeugungsarbeit auf der europäischen Ebene eben nicht unterstützen, sondern sogar das Gegenteil bewirken könnten.

    Wir vertreten selbstverständlich das gleiche Grundanliegen wie die Petenten, dass das Problem der Streunertiere und zwar mit humanen Methoden gelöst werden muss. Hierzu ist aus unserer Sicht die Zuständigkeit der EU erforderlich, weil die Mitgliedstaaten dazu entweder wirtschaftlich nicht in der Lage sind oder trotz eindeutiger nationaler Gesetze diese nicht vollziehen wollen oder beides.

    Nachfolgend hier die wichtigsten Stichworte:

    Ausgangspunkt:

    Die Komplexität des Themas kommt daher, dass Tierschutz kein eigenes Politikfeld ist wie etwa inzwischen der Umweltschutz. Die Zuständigkeiten für den Tierschutz sind daher stets in Zusammenhang mit den EU Themen der Gemeinsamen Agrarpolitik, der Tiergesundheit als Bestandteil der Lebensmittelkette, also letztlich der Gesundheit des Menschen und als Handelsgut gegeben. Es gibt durchaus Fortschritte in der europäischen Tierschutzpolitik , doch diese sind noch nicht so weit gediehen, dass wir eine vergleichbare “EU Karriere” wie im Umweltschutz haben, eine eigene Generaldirektion Tierschutz wäre zu wünschen. Man muss gleichzeitig realistisch sein und darf die anderen Problemstellungen in Europa nicht ignorieren , die die Menschen hier bewegen der Tierschutz hat es schwer in Brüssel. Daher erfordert unsere Arbeit qualitativ hohes Niveau, überzeugende Argumente und fundierte Unterlagen.

    Zu den kursierenden Meldungen sei daher hier ein Versuch unternommen, etwas Klarheit in diese zum Teil oder sogar ganz falschen Aussagen und Forderungen zu bringen:

    Ein solches Gesetz gibt es nicht und ist auch nicht geplant. Im Gegenteil.

    Die EU ist rechtlich grundsätzlich nicht zuständig für Heimtiere und auch nicht für die Streunertiere.
    Dies gibt es nur im engen Rahmen des gewerblichen Handels mit Zuchttieren oder der privaten Verbringung von z.B. Haushunden über Grenzen, hierzu gibt es tiergesundheitliche europäische und Handelsrichtlinien.

    Eine solche Zuständigkeit wird (zurecht) immer mehr gefordert und zwar vom EU Parlament und von Tierschutzorganisationen als Interessenvertreter der europäischen Bürgerinnen und Bürger.

    Das Europäische Parlament forderte am 22. Mai 2008 mit überwältigender Mehrheit eine Zuständigkeit der EU für die Streunertiere im Rahmen der Tiergesundheitsstrategie der EU Kommission. Das bedeutet, dass Impfstrategien als Vorbeugungsmaßnahmen anstatt zu Heilen (bzw. Keulen) nicht nur für landwirtschaftliche Nutztiere, Wildtiere und Haustiere, sondern auch für verwilderte Haustiere, wie sie dort genannt sind, gelten sollen. Die Tiergesundheitsstrategie der EU Kommission ist im übrigen ebenfalls kein Gesetz, sondern ein politisches Programm (2007-2013) mit dem Titel “Vorbeugen ist besser als Heilen”.

    Ferner haben die Abgeordneten des Europaparlaments Alain Hutchinson, Neil Parish und David Hammerstein eine Schriftliche Erklärung zu Heimtieren und Streunertieren initiiert, siehe http://www.vier-pfoten.eu. Ebenso gab die Europaabgeordnete Elisabeth Jeggle MEP das ein ein klares Statement dazu ab in der Broschüre “Science based solutions for the management of stray dogs in Europe” 7/8 October 2008. Und nicht zuletzt gibt es zunehmende Anfrage der Parlamentarier an die EU Kommission, so auch von den Europaabgeordneten Hiltrud Breyer und Cem Özdemir, um nur einige deutschen Mitglieder des Europaparlaments zu nennen.

    VIER PFOTEN fordert die Zuständigkeit der EU in der Conclusion ihrer EU
    Streunertiere Konferenz am 7. Oktober 2008 in Brüssel (Broschüre kann angefordert werden, alle Vorträge dazu auf der Website).

    Dies fordert auch die Hessische Landesregierung mit Ihrer Tierschutzbeauftragten Frau Dr. Martin und der Bund gegen Missbrauch der Tiere, ENT und Tasso e.V. ebenfalls, um nur einige Partner zu nennen. Mit einem gemeinsamen Parlamentarischen Abend in Brüssel im Februar 2008 haben wir mit der Landesvertretung Hessen erstmals die Einbeziehung der Streunertiere in die Tiergesundheitsstrategie gefordert.

    Es gibt vom Europarat in Strassburg (zu unterscheiden von der EU) eine Konvention (Empfehlung) zu Streunertieren, die jedoch ebenfalls nicht rechtsverbindlich ist, und die in etwa kaum die Hälfte der Mitgliedsländer des Europarates unterzeichnet haben. Auch eine solche Konvention ist kein Gesetz, sondern ein völkerrechtlicher Vertrag und nicht unmittelbar sondern indirekt rechtsverbindlich, stärker politisch bindend.

    Offenbar beziehen sich hier die besagten Petenten auf den Entwurf einer Richtlinie der Welttiergesundheitsorganisation (OIE), eine Organisation, die in erster Linie im Sinne der Tierseuchenbekämpfung entstanden ist, sehr intensiv auch für die Entwicklungsländer und Schwellenländer arbeitet und sich nun auch dem Tierschutz mehr und mehr zuwendet.

    Richtig ist, dass diese Organisation in diesem Richtlinienentwurf die Tötung gesunder Straßentiere als Bestandteil einer global gültigen Lösung des Problems sieht. Immerhin hat die OIE in ihrer Tierschutz-Resolution vom 22. Oktober 2008 in Kairo “humane Methoden” zur Reduzierung der Überbevölkerung der Streunertiere gefordert. Die ursprünglich im Text enthaltene unbegrenzte Tötung und Beseitigung von Streunertieren wurde auf Betreiben der anwesenden Tierschutzorganisationen zumindest eher als Ausnahmeregelung für einige Länder formuliert und in eine Fussnote verschoben.

    An dieser Stelle kommt zum Tragen, dass VIER PFOTEN hier eine (die einzige) Übereinstimmung mit den Aufrufen im Internet hat: auch VIER PFOTEN vertritt von jeher die klare Auffassung, dass das Töten gesunder Tiere unter keinem Aspekt zu befürworten ist, mit Ausnahme der veterinärmedizinisch indizierten Euthanasie einzelner z.B. schwer kranker Tiere. Wir handeln auch dementsprechend in unserem Projekt “Stray Animal Care” SAC .
    Nachgewiesenermaßen ist das Töten keine nachhaltige Methode, da sich in einer Umgebung entsprechend den Rahmenbedingungen die Rudel immer wieder erneuern. Hierzu finden Sie u.a. einen Vortrag mit Statistiken, der im Rahmen unserer oben genannten Streunertiere-Konferenz im Oktober 2008 in Brüssel gehalten wurde, auf unserer Webseite (Dr. Chinny Krishna, Paolo Dalla Villa, Ioana Dungler etc.). Zweitens lehnen wir dies ebenso aus verantwortungsethischen Gründen ab. Wir halten in unseren Schulprojekten die Kinder zu einer verantwortungsvollen Haltung gegenüber dem Tier an- das Töten und Beseitigen von Streunertieren steht dem diametral entgegen.

    Broschüren unserer Konferenz sind bei uns noch in begrenzter Anzahl kostenlos zu erhalten. Die Vorträge sind in voller Länge auf unserer Website. Im letzten Teil der Konferenz wurde über die Tötung als Methode sehr kontrovers diskutiert.

    VIER PFOTEN “Stiftung gür Tierschutz Februar/ März 2009
    European Policy Office
    Dr. Marlene Wartenberg
    Direktor

    Zitat Ende

  4. 4

    Heute fand ich durch Zufall weitere interessante Veröffentlichungen von Vier Pfoten e.V. zum Thema, die ich keinen vorenthalten möchte.

    http://www.vier-pfoten.ch/website/output.php?id=1189&language=1

    http://www.vier-pfoten.eu/website/output.php?id=1242&idcontent=2244&language=1

    http://www.vier-pfoten.eu/website/output.php?id=1238&idcontent=2091&language=1

  5. 5

    Ergebnis der Petition “Gegen die Tötung der Straßentiere in der EU
    Die Petition “Gegen die Tötung der Straßentiere in der Europäischen Union gab es in englischer Version auf http://www.gopetition.com und auf http://www.care2.com, in deutscher Version war sie auf http://www.gopetition.com veröffentlicht und wurde am 03.Mai 2009 24 Uhr geschlossen.

    Zusätzlich wurden Unterschriften auch per Hand gesammelt.

    Handunterschriften = 950 Stück
    Englische Petition (www.gopetition.com) = 8.889 Unterschriften
    Englische Petition (auf care2) = 2.212 Unterschriften
    Deutsche Petition (auf http://www.gopetition.com) = 10.195 Unterschriften

    22.205 Unterschriften wurden in Brüssel eingereicht. Die Petition ist dort am 8.5.2009 eingetroffen.

    Zwar sind alle drei Petitionsseiten für Unterschriften geschlossen,
    so wächst vor allem die englische Petition auf http://www.gopetition.com/online/25513.html weiter – sie steht aktuell bei 9.005 Unterschriften.

    Geplant ist, das die noch eingehenden Unterschriften werden, sobald die Petitionsnummer bekannt ist, nachgereicht werden sollen.