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Update: Petition “Gegen die Toetung der Straßentiere in der EU”

Donnerstag, 28. Mai 2009 23:33

Das  heutige Update bezieht sich auf den offiziellen Kommentar zu “STRAY DOG POPULATION CONTROL” der WORLD ORGANISATION FOR ANIMAL HEALTH (OIE)  – März 2009.

Verfasserin ist Frau Barbara Kowollik welche auch die Petentin ist. Der Kommentar wurde unter anderem mit der Petition an die Europäiische Kommission geschickt.

[...]

Thema: Petitionen, Tierschutz | Kommentare (3) | Autor:

Maerz 2009: MEETING OF THE OIE…

Montag, 4. Mai 2009 15:07

Die OIE- World Organisation For Animal Health tagte im März dieses Jahres in Paris.

TERRESTRIAL ANIMAL HEALTH STANDARDS COMMISSION

Interessant und beunruhigend  ist Chapter 7.X
Draft Guidelines on stray dog population control

http://www.oie.int/downld/SC/2009/A_TAHSC_March2009_PartA.pdf

Draft  =  Entwurf

Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Die neu verfasste ‘Guidelines on stray dog population control’  ist demnach kein Entwurf mehr…...

Broschi

Thema: Tiere, Tierschutz | Kommentare deaktiviert | Autor:

Ein Armutszeugnis für die EU-Politiker….

Montag, 30. März 2009 13:56

Die Politiker scheinen nicht zu sehr interessiert an der Unterzeichnung der Erklärung Hurtchinson Deklaration ‘zum Wohlergehen von Haustieren und streunenden Tieren’ (Link zum Dokument DE)

ZitatAnfang:

Schriftliche Erklärung eingereicht gemäß Artikel 116 der Geschäftsordnung von Alain Hutchinson, David Hammerstein und Neil Parish zum Wohlergehen von Haustieren und streunenden Tieren:

Fristablauf: 7.5.2009

Das Europäische Parlament,

- in Kenntnis des Europäischen Übereinkommens zum Schutz von Heimtieren (CETS Nr. 125),
- gestützt auf Artikel 116 seiner Geschäftsordnung,

A. in der Erwägung, dass kein für alle Mitgliedstaaten geltender einheitlicher oder spezieller Text für den Schutz von Haustieren und streunenden Tieren existiert,

B. in der Erwägung, dass das Europäische Übereinkommen zum Schutz von Heimtieren unvollständig ist und nicht von allen Mitgliedsstaaten unterzeichnet wurde,

C. in der Erwägung, dass es in vielen Mitgliedsstaaten nach wie vor zu Fällen von Misshandlung von Haustieren und streunenden sowie ausgesetzten Tieren kommt,

1. fordert die EU auf, Maßnahmen einzuführen, um sicherzustellen, dass die Mitgliedstaaten harte Strafen verhängen für das Aussetzen oder die Mißhandlung von Haustieren oder streunenden Tieren, und die Mitgliedstaaten zu beauftragen, auf nationaler Ebene ein Verwaltungssystem für die Aufgreifung, Sterillisation und Impfung einzuführen;

2. fordert die Kommission und den Rat auf, alle Mitgliedstaaten zur Unterzeichnung des Europäischen Übereinkommens zum Schutz von Heimtieren und zum Erlass der neuen Maßnahmen aufzufordern;

3. fordert die Kommission un den Rat auf, Mitgliedstaaten, die das oben genannte Übereinkommen nicht einhalten und die neuen Maßnahmen nicht ergreifen, mit Strafen zu belegen;

4. beauftragt seinen Präsidenten, diese Erklärung mit den Namen der Unterzeichner den Palamenten der Mitgliedstaaten, dem Rat und der Kommission zu übermitteln.


Zitat Ende

Die Eu scheint sich dafür überhaupt nicht zu interessieren, unabhängig vom OIE – Entwurfsrichtlinien über Hundepopulationskontrolle zu sein – die EU hat dieses Programm bereits in seiner Tiergesundheitsstrategie nicht nur für Hunde, aber für alle dazugehörigen Tiere angenommen.

Das “Streunen” in Europa wird sich auf ein Schicksal freuen, das getötet werden soll…..

Tierschutz-Organisationen und Leute sollten besser aufwachen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Aber sie scheinen nicht aufzuwachen, und sie schlagen nur eine Behauptung vor, die EU-Politiker haben kein Interesse…………………………………………

Unterstützen die die Erklärung indem Sie die Petition unterzeichnen.Geben Sie den Tieren IHRE Stimme.

Unterstützen die die Erklärung indem Sie die Petition unterzeichnen.Geben Sie den Tieren IHRE Stimme.

In Anlehnung nach Astrid Lindgren:
‘Wäre ich Gott, würde ich weinen über die Armseligkeit der Menschen…..’

Übrigens steht die nächste Europawahl an…..wen kann man unter diesen Umständen überhaupt wählen?
- Gute Frage……Welcher Politiker vetritt denn schon das Volk?????

In Anlehnung der Meinungsfreiheit: es ist armselig was hier abgeht…..Tierschützer / Tierfreunde werden als ‘Spinner’ abgetan.

Unterstüzen die die Erklärung indem Sie die Petition unterzeichnen. Geben Sie den Tieren IHRE Stimme.

Die EU-Politiker sind augenscheinlich nicht in der Lage, die Erklärung zu unterstützen……viel wichtiger ist die Regulierung des ‘Krümmungsgrades’ der importierten Bananen oder ähnlicher Unsinn.

Broschi

Thema: Tierschutz | Kommentare deaktiviert | Autor:

Dringend!!! Bitte unterstützen Sie weiter die Straßentiere!

Montag, 30. März 2009 12:36

Liebe Tierschutzinteressierte, liebe TierliebhaberInnen, liebe TierschützerInnen,

mit großer Sorge und auch mit einem gewissen Entsetzen betrachte ich die aktuelle Entwicklung hinsichtlich der “Neuen Tiergesundheitsstrategie für die Europäische Union (2007-2013) „Vorbeugung ist die beste Medizin” ” und der nun im Internet kursierenden Entwarnungen und Beruhigungen und möchte daher auf folgende Dokumente und Fakten aufmerksam machen.

1) Bericht über eine neue Tiergesundheitsstrategie für die Europäische Union (2007-2013) – (2007/2260(INI)) vom 22 Mai 2008:
Quelle: http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+TA+P6-TA-2008-0235+0+DOC+XML+V0//DE

Zitat aus dem Bericht über eine neue Tiergesundheitsstrategie für die Europäische Union (2007-2013) – (2007/2260(INI)) vom 22 Mai 2008:(Ziffer 5)

“befürwortet die in der Mitteilung geäußerte Absicht, auf der Grundlage eines EU-weit vereinheitlichten Rechtsrahmens im Bereich Tiergesundheit, der den Leitlinien der Weltorganisation
für Tiergesundheit (OIE) umfassend Rechnung trägt, eine neue politische Strategie auf den Weg zu bringen;”

2) Die neue Tiergesundheitsstrategie
Quelle: http://ec.europa.eu/food/animal/diseases/strategy/docs/animal_health_strategy_de.pdf

Zitat aus der neuen Tiergesundheitsstrategie (Seite 8 letzter Absatz)

“Die Strategie baut auf dem in der EU geltenden Rechtsrahmen (1) im Bereich Tiergesundheit sowie auf den Normen und Leitlinien der Weltorganisation für Tiergesundheit (Internationales Tierseuchenamt – OIE)”
(1) = Einschließlich Vorschriften über Tierschutz.

3) DRAFT GUIDELINES ON STRAY DOG POPULATION CONTROL
Quelle: http://www.aphis.usda.gov/import_export/animals/oie/downloads/tahc_oct08/tahc-draft-guide-stray-dog-control77-oct08.rtf


Da die OIE eine Übersetzung und Verbreitung per Datei verbietet, kann ich leider nur das englische Original durch Link hier anzeigen:

4) REPORT OF THE MEETING OF THE OIE TERRESTRIAL ANIMAL HEALTH STANDARDS COMMISSION Paris, 29 September–10 October 2008
Quelle: http://ec.europa.eu/food/international/organisations/eu_written_comments_animalhealth_2909-101008.pdf
ab Seite 161 finden Sie die DRAFT GUIDELINES ON STRAY DOG POPULATION CONTROL

5) “Systematic and Science-Based Solutions for the Management of Stray Dogs in Europe“ (Second Conference on Animal Welfare – 7./8. Oktober 2008, Brüssel)

Quelle: http://www.vier-pfoten.eu/website/output.php?idfile=2522

Zitate (unter anderem):
Seite 13

“The reason is: In the protocol Nr. 31 of the Amsterdam Treaty animals are defined as “sentient beings” and the derogation categories such as religion, tradition, cultural identity and cultural heritage fail unanimously in this case.
(…) Currently OIE is working on these global guidelines for stray animals on the veterinarian level, and there are lots of professionally working Animal Welfare Organisations acting worldwide, lot of small animal welfare associations and hundred thousands of non organised privately engaged people in the EU, running single, small actions. What’s still missing is the systematic approach, science-based available data and a forum for collecting all data in the EU.”


Seite 21:


“The OIE, supported by the EU, including the Community Animal Health Strategy, can and must be a great contribution to altering the current concepts of member states with their regard to the rights and requirements of animals in their care.”

und schließlich die akzeptierte Resolution (zu interpretieren als vertragliche Bindung) der OIE und der Mitglieder der OIE

6) 2nd OIE Global Conference on Animal Welfare Cairo (Egypt), 20-22 October,
Quelle: http://www.oie.int/eng/A_AW2008/ANG_Final%20Resolution.pdf

Beispielzitate

-that the OIE is the unique reference organization globally for the elaboration of international animal welfare standards;
(…)
-it is of concern that some private standards for animal welfare are not consistent with the OIE standards;
-OIE regional strategies, based on global animal welfare standards, represent a shared vision between government and the private sector, built upon collaboration between the various sectors, including animal health, public health, industry (production, transport and processing), academic and research sectors;
(…)
OIE MEMBERS ARE REQUESTED TO:
-create or update, where necessary, legislation that prevents cruelty to animals as well as legislation that establishes a legal basis for complying with OIE standards for animal health, safety of animal products for human consumption and animal welfare, as well as supporting guidelines for the use of good practice to encourage compliance with OIE standards;
(…)
-promote the adoption by the United Nations of a Declaration addressing animal welfare, including compliance with OIE animal health and welfare standards;
-nominate OIE animal welfare national focal points, under the authority of the OIE Delegate and to develop national programmes;
-encourage the private sector to respect OIE standards and not to adopt private standards that are in conflict with the OIE standards, particularly for the importation of animal products from developing countries;
(…)
THE OIE IS REQUESTED TO:
(…)
-continue to work on the standard setting priorities established by the OIE International Committee as well as the priorities for standard setting on humane methods for controlling stray dog populations (1) and free ranging cats and wild invasive species;
(1) = Programmes for controlling stray dog populations can include culling in some countries.

Nehmen wir nun all diese bislang veröffentlichten Dokumente und betrachten sie im Zusammenhang, so erhalten wir das folgende Bild:

Die OIE entwarf ein Programm zur Kontrolle von Straßenhunden (weltweit). Die OIE erhebt ihre Richtlinien zum Weltstandard. Die Richtlinie sieht die Tötung von Hundepopulationen und auch die Einrichtung von Tötungsstationen (öffentliche Tierheime, die Tiere aufnehmen und diese nach einer bestimmten Frist töten) vor. Diese Richtlinie sieht zudem vor, dass auch unter gewissen human-ökonomischen und -sozialen Gesichtspunkten Hunde getötet werden sollen.

Die EU ist momentan dabei, durch die neue Tiergesundheitsstrategie, Tierhaltungsbedingungen, Tiertransport, Tierhandel etc auf dem Agrarsektor zu reformieren, was zweifellos eine äußerst lobenswerte Intitiative ist.
Da auf europäischer Ebene kein Sektor “Tierschutz” (z. B. im Gegensatz zu Umweltschutz) besteht, wurde die Chance ergriffen, in die neue Tiergesundheitsstrategie auch den Faktor Tierschutz einzubauen. Leider hat die EU aber diesen Tierschutz an die OIE und deren “Weltstandard” zum Umgang mit Haus- und Heimtieren gekoppelt. Die EU geht über die Implementierung der DRAFT GUIDELINES ON STRAY DOG POPULATION CONTROL nun noch hinaus und bezieht ihre Strategie auf sämtliche Haustiere.

Darüber hinaus zeigt die Kairo-Konferenz vom 20-22 Oktober, dass die OIE durch Knebelvertrag ihre Mitglieder an ihre Richtlininien gebunden hat. Kein Mitglied der OIE darf andere Richtlinien verwenden als die der OIE. Eigene Strategien der Mitglieder sind unerwünscht! Die EU-Staaten als Mitglieder der OIE sind daher an alles, was die OIE in Sachen Tiergesundheit entwickelt per Resolution gebunden.

Die DRAFT GUIDELINES ON STRAY DOG POPULATION CONTROL sind nicht mehr fern von Europa. Da diese Richtlinien u.a. vorschreiben, Hunde nur noch für bestimmte Fristen aufzubewahren (Art. 5 Ziff. 5) werden Tötungsstationen europaweit eingerichtet werden. Weil die EU die Tiergesundheitsstrategie und damit auch die Richtlinien der OIE auf alle Haustiere überträgt, betrifft das OIE-Programm und die neue Tiergesundheitsstraegie nicht allein Hunde, sondern alle Haustiere, die unter die “stray”-Definition fallen werden.
Dass die OIE-Richtlinie bereits in der EU angekommen ist, beweist das kommentierte Dokument (ab Seite 161) auf http://ec.europa.eu/food/international/organisations/eu_written_comments_animalhealth_2909-101008.pdf

Wenn Sie nicht möchten, dass die EU dieses Dokument in ihre Richtlinien für alle (!) Mitgliedstaaten importiert, bitte ich Sie, weiterhin die Petition gegen die Tötung der Straßentiere zu unterstützen!

http://www.gopetition.com/online/25523.html

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe und Ihre Bemühungen um unsere Haustiere!

Barbara Kowollik
(Petitionsautorin)

PS: Die Petition steht in natürlich keinem Widerspruch zur Erklärung der Abgeordneten Alain Hutchinson, David Hammerstein und Neil Parish zum Wohlergehen von Haustieren und streunenden Tieren. Sie geht allerdings einen Schritt weiter.

Thema: Tierschutz | Kommentare (1) | Autor:

Eu-Tiergesundheitsstrategie

Donnerstag, 5. März 2009 13:24

Europa macht nichts – die Europäer handeln!

- So lautet die Überschrift auf www.sos-galgos.net

Nachdem das Projekt ‘Rechte für die Straßentiere in Europa’ welches die ‘Schriftliche Erklärung’ der Europaabgeordneten Hammerstein, Hutchinson und Parish zum Wohlergehen der Haustiere unterstützt und darum bittet, die Abgeordneten aller Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zu motivieren die Erklärung für eine europäische Übereinkunft für die Rechte der Tiere zu unterschreiben, wurde nun in Frankreich eine weiteres internationales Projekt namens La Tribu CROC BLANC ins Leben gerufen.

Den ganzen sehr guten Artikel lesen Sie dort.

Es zeigt, dass sich viele Menschen sorgen, was  die EU-Kommission beschließen will (?).

Thema: Tierschutz | Kommentare deaktiviert | Autor:

OIE-Richtlinien verhindern

Samstag, 28. Februar 2009 23:15

Es gibt ein neues Aktions-Portal gegen die geplanten Tierschutzgesetze in der EU:

Dokumentation – Zwischenstand

Nun, zugegebenermaßen, die Geschichte, die ich Ihnen schreibe scheint recht weit hergeholt, da eigentlich alle Hunde gechipt und via Tasso oder anhand der Steuermarke identifizierbar sind.

Aber nun zur Geschichte:

Stellen Sie sich vor, Sie gehen mit Ihrem Hund spazieren und plötzlich entdeckt dieser die große Freiheit und büxt aus.

Nun stellen Sie sich weiter vor, dass Ihr Hund gefunden und in ein Tierheim gebracht wird. Während Sie Ihren Schatz suchen vergehen aus welchen Gründen auch immer mehr als 10 Tage.

Als Sie nun endlich den entscheidenen Tipp bekommen, dass die netten Finder das Tier in das Tierheim XY gebracht haben, teilt man Ihnen im Tierheim mit, dass Ihr Hund nach der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von 10 Tagen getötet wurde.

Kann nicht passieren, denken Sie jetzt?

Stimmt, im Moment kann so etwas nicht passieren, da eine solche Frist in Deutschland – im Gegensatz zu anderen Ländern in Europa – nicht exisitiert.

Noch nicht …

Die Vorschläge zum Dog Control Program der OIE

Im Mai 2008 hat die EU beschlossen,  eine neue Tiergesundheitsstrategie zu entwickeln.

Die OIE, also die World Organisation for Animal Health, nimmt ihre Arbeit auf und erarbeitet Richtlinien zur Tiergesundheit.

Das klingt erstmal toll, allerdings sollte man sich vom Namen der Organisation nicht verwirren lassen. Das, was die OIE tut, hat nämlich nichts mit Gesundheit im herkömmlichen Sinne zu tun, sondern vielmehr der Gesunderhaltung von Tieren um diese maximal (aus)zu nutzen. Hier geht es also um Rendite und nicht um Tierschutz. Außerdem soll die OIE verhindern, dass Tiere Seuchen auf Menschen übertragen. Auch hierbei geht die Organisation nicht besonders zimperlich vor, wie Vorfälle wie die Vogelgrippe oder der BSE-Skandal eindrucksvoll belegen.

Einmal jährlich entwirft die OIE Richtlinien zur “Tiergesundheit”, im Oktober 2008 liegt schliesslich ein Papier vor mit dem Namen “DRAFT GUIDELINES ON STRAY DOG POPULATION CONTROL”, in dem es um den Umgang mit Streunerhunden geht.

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