Kommentar zu

„S T R A Y   D O G P O P U L A T I O N   C O N T R O L “

der WORLD ORGANISATION FOR ANIMAL HEALTH (OIE),

März 2009

http://www.oie.int/downld/SC/2009/A_TAHSC_March2009_PartA.pdf   (Seite 165 ff)

 


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    dog control programm

    Ethik und Tiere

    Dies ist der offizielle Kommentar zu ” STRAY DOG POPULATION CONTROL” der WORLD ORGANISATION FOR ANIMAL HEALTH (OIE) - März 2009.

    Verfasserin ist Frau B.Kowollik, welche auch die Petentin ist. Der Kommentar wurde unter anderem mit der Petition an die Europäische Kommission geschickt.

     

    Kurze Erläuterung

    Die Europäische Union veröffentlichte im Mai 2008 einen 'Bericht über eine neue Tiergesundheitsstrategie (2007-2013)'.

    Diese Strategie sieht unter anderem eine starke Anlehnung an die 'Entwurfsrichtlinien über Hundepopulationssteuerung' der World Organization for Animal Health (OIE) entworfen von der Terrestrische Animal Health Standards Commission (Bericht Oktober 2008) vor. Alle Mitgliedsstaaten der EU sind auch Mitglied bei der OIE.

    Beunruhigend ist Chapter 7.X - ‘Draft Guidelines on stray dog population control‘.
    Draft = Entwurf. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Die neu verfasste ‘Guidelines on stray dog population control’ ist demnach kein Entwurf mehr!

    Die deutsche Petition 'Gegen das Töten der Strassentiere in der Europäischen Union' und die Unterschriften können Sie hier nachlesen: http://www.gopetition.com/online/25523.html.
    Die englische Version hier: http://www.gopetition.com/petitions/against-killing-of-strays-within-the-european-union.html. Die Petition starte am 27.02.2009 und wurde am 03.05.2009 geschlossen.
    Weitere Informationen hier: Die neue EU-Tiergesundheitsstrategie oder hier.

     

    Die drei EU-Abgeordneten A.Hutchinson, D.Hammerstein und N.Parish haben folgende sinnvolle Erklärung zum Wohlergehen von Haustieren und Strassentieren eingereicht (Fristablauf 07.05.2009):

    Das Europäische Parlament,
    - in Kenntnis des Europäischen Übereinkommens zum Schutz von Heimtieren (CETS Nr. 125),
    - gestützt auf Artikel 116 seiner Geschäftsordnung
    ,

    A. in der Erwägung, dass kein für alle Mitgliedstaaten geltender einheitlicher oder spezieller Text für den Schutz von Haustieren und streunenden Tieren existiert,

    B. in der Erwägung, dass das Europäische Übereinkommen zum Schutz von Heimtieren unvollständig ist und nicht von allen Mitgliedsstaaten unterzeichnet wurde,

    C. in der Erwägung, dass es in vielen Mitgliedsstaaten nach wie vor zu Fällen von Misshandlung von Haustieren und streunenden sowie ausgesetzten Tieren kommt,

    1. fordert die EU auf, Maßnahmen einzuführen, um sicherzustellen, dass die Mitgliedstaaten harte Strafen verhängen für das Aussetzen oder die Mißhandlung von Haustieren oder streunenden Tieren, und die Mitgliedstaaten zu beauftragen, auf nationaler Ebene ein Verwaltungssystem für die Aufgreifung, Sterillisation und Impfung einzuführen;

    2. fordert die Kommission und den Rat auf, alle Mitgliedstaaten zur Unterzeichnung des Europäischen Übereinkommens zum Schutz von Heimtieren und zum Erlass der neuen Maßnahmen aufzufordern;

    3. fordert die Kommission und den Rat auf, Mitgliedstaaten, die das oben genannte Übereinkommen nicht einhalten und die neuen Maßnahmen nicht ergreifen, mit Strafen zu belegen;

    4. beauftragt seinen Präsidenten, diese Erklärung mit den Namen der Unterzeichner den Parlamenten der Mitgliedstaaten, dem Rat und der Kommission zu übermitteln.

    Anmerkung: Die Schriftliche Erklärung wurde nicht angenommen.
    Grund: Trotz monatelanger intensiver Mühe sehr vieler Tierschützer, -Freunde und Halter ist es nicht gelungen, die erforderliche Anzahl der Europa-Parlamentarier zu bewegen, die Schriftlich Erklärung zum Wohlergehen von Haus- und Strassentieren in der Eu zu unterzeichnen. Und kaum einer der EU-Abgeordneten kann von sich aus behaupten, das man diese Erklärung nicht kannte. Alle wurden entweder per Brief, Fax, Mail oder gar telefonisch davon unterrichtet.

    Spät aber besser als gar nicht reagierten nun offiziell auch einige Tierschutzverbände.
    So verfassten der 'Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V., Europäische Tier- und Naturschutz e.V., Tasso e.V., VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz ein gemeinsames Anschreiben an Frau Androula Vassiliou - Gesundheitsbeauftragte der EU-Kommission - B-1049 Brüssel zum Thema ‘EU-Tiergesundheitsstrategie’. Anbei 60.000 einzeln unterschriebenen Resolutionen für die Straßentiere der Europäischen Union. (Resolution PDF)

     

    Auf diesen Wege danke ich Frau B. Kowollik für die Genehmingung zur Veröffentlichung.

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    © 2009 by Angela Broschatt