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Pfot an Pfot und Brust an Brust, soll uns nichts verdüstern. Katzbursch sein ist unsre Lust, trotzen Katzenphilistern. [E.T.A.Hoffmann]

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Katzen Nachrichten

 

 

Dez. 2007 | € 5.000 Geldbuße wegen unterlassener Behandlung eines erkrankten Kaninchens.

'Das und noch einiges mehr ist möglich, wenn man als Arzt in Bereitschaft den Notfalldienst zu sehr auf die leichte Schulter nimmt - und kann auch Humanmedizinern blühen.'

weiter lesen 'Hinter verschlossenen Türen'

Quelle: doccheck.com

14.12.2007 | Südkorea meldet Klon-Erfolg Leuchtende Katzen

Wieder einmal haben Menschen Gene manipuliert. Fragt man nach den Grund, kommt als Antwort: 'Es könne bei der Behandlung menschlicher Gendefekte nützlich sein'.

mehr lesen: http://www.abendblatt.de/daten/2007/12/14/827244.html

Quelle: Hamburger Abendblatt online


07.11. 2007 | Keine Tiere unterm Weihnachtsbaum

In ein paar Wochen ist wieder Weihnachten. Leider werden immer noch ohne Sinn und Verstand Tiere verschenkt. Viele werden dann wieder ausgesetzt oder ins Tierheim gebracht. Jedes Jahr das gleiche Spiel! Daher mein Apell:


Broschicat.de - keine Tiere unterm Weihnachtsbaum!

  Wenn Sie möchten, können Sie das Image hier kopieren und in Ihre Webseite einbinden. Link

Juni 2007 | Maus frisst Katze

Nach der Flutkatastrophe in der Provinz Hunan (China) flüchteten die Mäuse in Massen auf mehrere Inseln im Dongting-See. Um ihrer Herr zu werden, wurden Katzen auf die Inseln gebracht. Aufgrund des Nahrungsmangels frassen die Mäuse ihre eigenen Artgenossen und Katzen.

Das später verwendete Mäuse-Gift wird eine neue Gefahr für Mensch, Tier und Natur bringen.


Teebaumoel für Katzen giftig! 
Flohmittel auf Basis von Teebaumoel: Dies kann sich aber für die Katze verheerend auswirken. Teebaumöl ist aufgrund seines Gehaltes an Terpenen und Phenolen toxisch für Katzen. Der Stoffwechsel kann verschiedene ätherische Öle (auch Thymian-, Oregano- und Zimtöle) sehr schlecht oder gar nicht abbauen, dies führt zur Anreicherung dieser Stoffe im Körper und eine akute Intoxikation ist die Folge.

Nur wenige Tropfen Teebaumöl genügen damit eine Katze schwer erkranken oder gar sterben kann!

So kann es auf der einen Seite zu akuten Vergiftungssymptomen wie Zittern, Taumeln, Abmagerung, Unruhe sowie allgemeiner Schwäche kommen, auf der anderen Seite allerdings auch zu Langzeitschädigungen, da sich die Öle im Körper anreichern. Nur eine sofortige Behandlung einer aufgetretenen Teebaumölvergiftung kann Ihrer Katze das Leben retten.

26.juli 2007 | Kater Lee war die erste Katze mit Umhängekamera.
Jetzt nutzen immer mehr Katzenbesitzer die Erfindung des Ingenieurs Jürgen Perthold, lassen ihre Tiere die Welt fotografieren und stellen die Dokumentationen ins Netz.
Hier die ersten Bilder.

Juli 2007 | Kater ahnt Tod von Heimpatienten voraus
Oscar ist fluffig, seine Pfötchen sind blütenweiß und samtig weich. Trotzdem ist der Schmusekater vielen Bewohnern im US-Pflegeheim Steere House extrem unheimlich: Denn das Tier scheint den Tod von Kranken vorauszuahnen. Providence - Das medizinische Personal in Steere House ist von Oscar fasziniert. Der zwei Jahre alte Kater wurde als Kätzchen adoptiert und wuchs in der Abteilung für Demenz des Pflege- und Rehabilitationszentrums im US-Staat Rhode Island auf. Dort werden Patienten mit Alzheimer, Parkinson und anderen Krankheiten behandelt.

Todeskater Oscar: 'Er macht nicht viele Fehler' - Nach etwa sechs Monaten fiel den Pflegern auf, dass Oscar in dem Heim seine eigenen Runden machte, ganz wie die Ärzte und Krankenschwestern. Er riecht an Patienten, beobachtet sie und setzt sich neben Menschen, deren Tod innerhalb weniger Stunden bevorsteht. In 25 Fällen traf seine 'Vorhersage' bislang zu.

Das Pflegepersonal ist inzwischen dazu übergangen, die Angehörigen zu verständigen, wenn sich der Kater zu einem Patienten gelegt hat. Denn das bedeutet in der Regel, dass der Kranke noch weniger als vier Stunden lebt.

'Er macht nicht viele Fehler. Er scheint zu verstehen, wenn Patienten im Sterben liegen', erklärt der Arzt David Dosa, der das Phänomen in einem Artikel des 'New England Journal of Medicine' beschrieb. Dosa ist Facharzt für Altersheilkunde und Medizinprofessor an der Brown-Universität in Providence. 'Viele Angehörige finden Trost darin. Sie finden es gut, dass die K atze ihrem sterbenden Familienmitglied Gesellschaft leistet.' Oscar scheine seine Arbeit ernst zu nehmen, sagt Dosa. Ansonsten halte der Kater eher Distanz. 'Er ist keine Katze, die sich besonders zu Menschen hingezogen fühlt.'

Oscar könne den Tod besser vorhersagen als die Menschen, die in dem Pflegeheim arbeiten, sagt Joan Teno von der Brown-Universität, die Patienten in dem Heim behandelt und Expertin für die Pflege Todkranker ist. Sie wurde von den Fähigkeiten des Katers überzeugt, als dieser zum 13. Mal richtig lag.

Bei der Untersuchung einer Patientin stellte Teno fest, dass die Frau nichts mehr aß, schwer atmete und ihre Beine bläulich verfärbt waren - Anzeichen, die häufig auf den bevorstehenden Tod hindeuten. Oscar blieb aber nicht im Krankenzimmer, und Teno dachte, dass er sich diesmal wohl geirrt habe. Später stellte sich aber heraus, dass sich die Ärztin selbst um etwa zehn Stunden vertan hatte. Und Oscar erschien zwei Stunden vor dem Tod der Patientin an deren Bett.

Die meisten Patienten, denen die grau-weiße Katze einen Besuch abstattet, sind nach Angaben der Ärzte zu krank, um 'Oscar' noch zu registrieren. Sie wissen daher nicht, dass er ihren nahen Tod zu spüren scheint. Und die meisten Angehörigen seien froh über den Hinweis.

Eine schlüssige Erklärung für die ungewöhnliche Fähigkeit des Katers gibt es bislang nicht. Dem Pflegepersonal ist das egal, so lange Angehörige mit seiner Hilfe eine größere Chance haben, sich von den Sterbenden zu verabschieden. Kürzlich wurde Oscar öffentlich mit einer Wandplakette für seine 'mitfühlende Hospiz-Pflege' geehrt.

Quelle: SpiegelTV online

 
 

Juni 2007 | Erfolg für VIER PFOTEN Kampagne: Hunde- und Katzenfelle bleiben draußen
In Asien sterben jährlich zwei Millionen Hunde und Katzen für Pelzprodukte. Viele Tiere werden speziell für die Pelz- industrie gezüchtet, andere einfach auf den Straßen eingefangen.

Auch Felle von Hunden, die im asiatischen Raum in der Fleischproduktion landen, gelangen in den internationa- len Handel. Viele Tiere müssen in kleinsten Drahtverschlägen leben und werden oft äußerst grausam getötet. Zum Teil wird ihnen bei lebendigem Leib das Fell abgezogen. Als Pelzbesatz, Dekorations-Artikel oder Spielzeug gelangen diese Felle nach Europa.

Eine repräsentative Umfrage vom April 2007 ergab, dass sich 88,1 Prozent der Deutschen für ein vollständiges Importverbot von Hunde- und Katzenfellen aussprechen.

Ziel der VIER PFOTEN Kampagne war ein EU-weites, strenges Import- verbot für diese Felle. Viele Tierfreunde unterstützten uns und versandten mehr als 160.000 E-Mails an die zuständigen Agrarminister der EU-Staaten. In Deutschland schlossen sich Prominente wie Hannelore Hoger, Juli Zeh, Barbara Rütting und Peter Horton den VIER PFOTEN-Forderung nach einem Importverbot ohne Schlupflöcher an.

Im Juni 2007 beschloss das EU-Parlament ein umfassendes Import- und Handelsverbot für Hunde- und Katzenfelle in der gesamten EU. Die neue Verordnung ist das Ergebnis zäher Verhandlungen zwischen dem Parlament, dem Ministerrat und der Kommission. Sie wird Anfang 2009 in Kraft treten. Damit wird die Einfuhr dieser tierquälerischen Produkte in Zukunft verhindert.
Quelle: VierPfoten

26.06.07 | Flohmittel für Katzen tödlich!
Floh- und Zeckenmittel, die für Hunde ungefährlich sind, können für Katzen tödlich sein. Das Bundesamt für Verbraucherschutz warnt vor dem Wirkstoff PERMETHRIN. Er ist in solchen Mitteln, die auf Nacken oder Schulter des Tieres geträufelt werden. Symthome einer Vergiftung: Zittern, Erbrechen.       Erste Hilfe: Lösung sofort auswaschen.

Juni 2006 | Impfungen aus neuer Sicht
Vortrag von Dr.med.vet. Richard H.Pitcairn während eines Tierärzte-Kongresses in Minneapolis 1993. Ein älterer Vortrag, der heute noch aktuell ist. Impfungen | Erkrankungen danach

31.05.2006 | Die kleine Sheera (Mimi) ist tot
Bin so traurig, die kleine Mimi ist in der Nacht vom 29 auf 30. Mai vom Auto erfasst und dabei getötet worden. Mimi wäre am 14.Juni 06 erst 1 Jahr jung....

©Broschicat - Mimi und Fredy
Mimi [links im Bild] 'kämpft' mit Bruder Fredy. Mama Lizzy beobachtet sie dabei.

TASSO-Newsletter vom 28.04.2005
Importstopp für Katzenfelle aus Asien geplant

Bundesverbraucherministerin Renate Künast möchte den Import von Hunde- und Katzenfellen aus Asien verbieten lassen. Größte Hürde in diesem Zusammenhang ist die EU-Kommission, da ein Verbot wahrscheinlich nur auf europäischer Ebene umgesetzt werden kann. Trotzdem wird vom Ministerium geprüft, ob ein deutscher Alleingang vielleicht möglich wäre. 'Wir prüfen ein nationales Verbot', äußerte sich Ministerin Künast.

Nach Aussagen von Künast werden die Tierfelle in Asien unter unbeschreiblichen Umständen gewonnen 'Dort werden den Tieren bei lebendigem Leib die Felle abgezogen, um sie nicht zu beschädigen', berichtete die Ministerin bei der Verabschiedung des Tierschutzbereichtes 2005 in Berlin.

Auf Skepsis traf der Vorstoß des Ministeriums bei der Opposition: 'Ein nationales Verbot ist rechtlich überhaupt nicht möglich. Sollte das Problem so groß sein, wie Frau Künast es andeutet, ist dies nur EU-weit zu lösen', kritisiert Peter Bleser, der Beauftragte für Tierschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

In der Vergangenheit sind immer wieder Hunde- und Katzenfelle aus asiatischen Staaten auf dem deutschen Markt aufgetaucht. Irreführende Bezeichnungen wie 'Wildtiere' oder 'Billig-Kunstfell täuschen über deren eigentliche Herkunft hinweg. Zur Zeit liegen dem Ministerium allerdings noch keine verlässlichen Zahlen zum Handelsumfang der Importfelle vor. Die Vereinigten Staaten hätten aber bereits ein Importstopp für Hunde- und Katzenfelle aus Asien erlassen.

TASSO e.V. Frankfurter Str. 20 ? 65795 Hattersheim Germany Hotline: +49 (700) TIERNOTRUF Telefon: +49 (6190) 937300 Telefax: +49 (6190) 937400 eMail: newsletter@tiernotruf.org ? HomePage: www.tiernotruf.org

TASSO-Newsletter 24.11.2004
Tiertransporte: Keine Veränderung der Transportzeiten

Die geltenden Zeit- und Pausenvorschriften für Tiertransporte in der EU werden bis zum Ende des Jahrzehnts (gegen die Forderung Deutschland, Österreich, Schweden und Dänemark) verlängert. Darauf einigten sich die EU-Agrarminister am 22. November 2004 in Brüssel. Dadurch bleiben Marathon-Transporte von geschätzten 360 Millionen Schlachttieren jährlich kreuz und quer durch Europa ohne nennenswerte Pausen und teilweise unter grausamsten Bedingungen weiterhin möglich. Nachdem der erste Anlauf zur Verschärfung der Vorschriften für den Tiertransport im vergangenen Frühjahr gescheitert war, haben die EU-Mitgliedstaaten nun ein stark reduziertes Regel-Paket geschnürt. Tierschützer sehen hier eine einmalige Chance vertan, den grausamen Tiertransporten in ihrer jetzigen Form ein Ende zu setzen. Eine kleine Verbesserung seien Veterinärkontrollen, die künftig vor jedem Langstreckentransport durchgeführt werden müssen. Die zuständigen Tierärzte würden kranke Tiere aussondern, um den Tieren nicht den zusätzlichen Strapazen des Transports auszusetzen. Außerdem ist eine Satelliten-Überwachung der Transportwege ab 2007 in Planung.

Die Kommission muss nach dem Beschluss im Ministerrat, spätestens vier Jahre nach dem Inkrafttreten der Transportverordnung im Jahr 2007 einen Bericht verfassen, in dem die bis dahin gemachten Erfahrungen zusammengetragen werden sollen. Die Kommission solle neben Tierschutzaspekten auf jeden Fall auch wirtschaftliche Folgen berücksichtigen, haben die EU-Agrarminister in dem verabschiedeten Verordnungstext festgelegt.

TASSO-Newsletter 22.11.2004
Tierschutzvereine fordern flächendeckende Haustier-Registrierung

Bereits mehrere Monate ist der neue EU-Heimtierausweis für Hunde, Katzen und Frettchen alt. Trotzdem ist der Ansturm auf die deutschen Tierarztpraxen zur Ausstellung des EU-blauen Dokumentes immer noch ungebremst. Bei 50.000 bis 70.000 Neuzugängen pro Monat kann man sich unschwer vorstellen, mit welchem Arbeitsaufwand die Mitarbeiter der TASSO-Notruf-Zentrale in den letzten Monaten zu kämpfen hatten.

Die mit dem EU-Ausweis einhergehende Chip-Pflicht für das Haustier, hat zu einem verstärkten Bewusstsein unter Tierhaltern über den Sinn einer zentralen Registrierung geführt. So können Dank der millionenfachen Registrierung durch TASSO e.V. jährlich bereits zwischen 10.000 und 12.000 verlorene Haustiere an deren glückliche Tierhalter zurückvermittelt werden. Dabei ist es gelungen über 22 Jahre hinweg den Service völlig kostenfrei anzubieten.

Mit einem gewissen Stolz können die Mitarbeiter der TASSO-Notruf-Zentrale auf einen Datenbestand von mittlerweile 2,2 Millionen registrierten Haustieren blicken. In über zwei Jahrzehnten Tierschutztätigkeit hat sich TASSO e.V. zu der zentralen Anlaufstelle für verlorene und gefundene Haustiere und zu Europas größtem Haustierzentralregister entwickelt (nur zum Vergleich: Das nächst größere deutsche Haustierregister hat gerade mal 450.000 Einträge). Mittlerweile hat es zahllose Versuche gegeben die TASSO-Idee mit mehr oder minder großem Erfolg zu kopieren „Auf der einen Seite ist es natürlich ein positives Zeugnis, dass unsere Idee im Laufe der Jahre soviel Anklang gefunden hat, dass auch mitunter größere Institutionen versucht haben, diese zu kopieren. Man muss aber ganz klar sagen, dass es für Tierschutzvereine und andere Institutionen eher eine ungünstige Entwicklung ist, da deren Mitarbeiter bei Fundtieren im Ernstfall bei drei Institutionen anrufen müssen, um den Tierhalter zu ermitteln.“, erklärt hierzu Philip McCreight, Leiter der TASSO-Notruf-Zentrale. Das haben mittlerweile auch die meisten Tierschutzvereine und Tierärzte erkannt. So lassen bereits über 90 % der deutschen Tierarztpraxen gechippte und tätowierte Tiere bei TASSO e.V. registrieren.

Trotz der millionenstarken Tiergemeinschaft bei TASSO e.V. gibt es in Zukunft noch viel zu tun. Bei geschätzten 12 Millionen Hunde und Katzen in Deutschland sind zwar schon zirka 20 % registriert, aber 80 % der deutschen Haustiere genießen immer noch nicht den Schutz der zentralen Haustierregistrierung. Daher wird von immer mehr Tierschutzvereinen und Verbänden eine flächendeckende Registrierung von Haustieren gefordert. Hier gilt es in Zukunft anzusetzen, denn das Szenario von nicht registrierten vermissten Tieren ist den Mitarbeitern der TASSO-Notruf-Zentrale durch leidliche Erfahrung nur allzu bekannt: 'Täglich erhalten wir Dutzende verzweifelte Anrufe von Tierhaltern, deren Tiere bereits vermisst werden, aber nicht registriert sind. Diese Tiere müssen wir dann nachträglich registrieren und können dann nur hoffen, dass es noch nicht zu spät ist. ', berichtet Elke Ruppert Mitarbeiterin der TASSO-Notruf-Zentrale.

TASSO-Newsletter 21.11.2004
Rückvermittlung auch nach acht Jahren noch möglich

Kater Percy lief vor 8 Jahren einer älteren Dame zu, welche ihn mit Fürsorge über die ganzen Jahre hinweg betreute und auch tierärztlich versorgen lies. Nun musste sein Wahlfrauchen ins Pflegeheim. So kam Percy als Pflegetier zur Katzenhilfe-Westerwald e.V.. Bei der Routineaufnahmekontrolle prüften die Mitarbeiter der Katzenhilfe die Tätowierungsnummern und konnten so - dank TASSO, Europas größtem Haustierregister - den ursprünglichen Besitzer ausfindig machen. Die Eigentümer waren mehr als erstaunt, nach so vielen Jahren ein Lebenszeichen von Percy (ehemals Fridolin) zu bekommen. Der Kater bekam damals im neuen Heim zu früh Freigang und suchte seine alte Heimat wieder, fand jedoch weder die alte, noch die neue Heimat und suchte sich daher ein neues Frauchen. Durch geänderte Lebenssituationen wünschen auch die ehemaligen Eigentümer, dass Percy nun mit Hilfe der Katzenhilfe-Westerwald e.V. ein tolles Heim für immer bekommt.

Kontakt: Katzenhilfe-Westerwald e.V. Tel. 02661-40982 od. 61621 od. 953788 od. 0177-7889766 HomePage: www.katzenhilfe-westerwald.de eMail: info@katzenhilfe-westerwald.de

TASSO-Newsletter 14.11.2004
Fall von Tierquälerei in Mülheim/Ruhr aufgeklärt

Der Fall von Tierquälerei vom letzten Wochenende in Mülheim ist aufgeklärt: Spielende Kinder fanden am Samstag Vormittag letzter Woche eine schwer verletzte Katze in deren Körper ein Pfeil, der offenbar aus einer Armbrust stammte, steckte. Das Tier war so schwer verletzt, dass es von seinen Qualen befreit werden musste (Der 'TASSO-Newsletter' berichtete)

Ein anonymer Hinweis führte die Mülheimer Polizei zu dem Grundstück einer 68 Jahre alten Mülheimerin. Nach Auskunft der Polizei handelt es sich bei der Frau um eine 'Katzenliebhaberin', die einen Großteil Ihrer Zeit mit der Versorgung einer Vielzahl von Katzen verbringt. Neben der medizinischen Versorgung, kümmerte sich die Frau ebenfalls im Notfall um das Töten eines Tieres, wenn es Ihrer Ansicht nach so krank war, dass für das Tier medizinisch nichts mehr getan werden konnte. Da sie die erkrankten Tiere nicht mehr mit einem Fangkasten einfangen konnte, griff Sie zu einer sehr unorthodoxen Methode und schaffte sich eine Armbrust an um die betroffenen Katzen im Notfall durch einen 'gezielten Schuss' zu töten.

Am Samstag den 6. November wollte die Frau die Katze mit einem Schuss aus der Armbrust 'erlösen', traf aber nicht richtig. Woraufhin das schwer verletzte Tier in einen nahe gelegenen Wald flüchtete. Dort wurde die Katze später von Kindern gefunden.

November 2004 TASSO-Newsletter
Haftstrafe wegen Vernachlässigung eines Hundes

Zu neun Monaten Haft auf Bewährung und 2000 EUR Strafe, wurde am Donnerstag ein Arbeiter aus Bochum verurteilt, der seinen Hund derartig verwahrlosen ließ, dass dieser eingeschläfert werden musste. Im April diesen Jahres wurde die Polizei durch Nachbarn alarmiert, die sich um den Zustand und die Haltung des Tieres Sorgen machten. Der achtjährige Hund lebte auf einem Firmengelände in Bochum, wo der Tierhalter arbeitete.

Der hinzugezogenen Tierärztin blieb Angesichts des schlechten Zustandes des Hundes nichts anderes übrig, als das Tier einzuschläfern. Wie die Tierärztin berichtete, fand sie den völlig teilnahmslosen Hund stark ausgetrocknet und abgemagert vor. Das Tier hatte außerdem zwei große Tumore. Der zuständige Polizeibeamte berichtete, er habe den Hund trotz Hitze, ohne Wasser im Zwinger vorgefunden.

Der Tierhalter sagte zu seiner Verteidigung, er habe die Tumore nicht erkannt und bestritt den Vorwurf, den Hund nicht versorgt zu haben. Diesen Ausführungen konnte das Gericht, in Anbetracht des Zustandes des Hundes, nicht folgen. Die Richter führten in ihrer Urteilsbegründung aus, dass der Tierhalter die Schmerzen des Hundes billigend in Kauf genommen hätte.

August 2004 Warnung an alle Katzenbesitzer mit Freigängern im südl. Schleswig-Holstein. 'Unfassbare Grausamkeit'

Kaltenkirchen/Henstedt-Ulzburg: Ein unfassbarer Fall von Tierquälerei wurde dem Tierschutz Westerwohld aus Kaltenkirchen bekannt. Dort kam am Sonntagmorgen der zweijährige Kater 'Fedo' schwer verletzt nach Hause.

Unbekannte hatten das Tier vom Hinterteil bis zur Schwanzspitze bei lebendigem Leibe gehäutet.

Der kleine Kater wurde von einer Tierärztin eingeschläfert, um ihm die Qualen zu ersparen. Gelitten hat nicht nur er, sondern haben auch die Kinder der betroffenen Familie, 13 und 17 Jahre alt, die ihren 'Fedo' so grausam zugerichtet hatten sehen müssen.

Die Tat muss in der Nacht vom Sonnabend, dem 21.August, auf den folgenden Sonntag im Umkreis des Kaltenkirchener Friedhofs verübt worden sein.

Die Besitzerin des Katers erstattete Anzeige bei der Kaltenkirchener Polizei. Dort habe, so berichtete sie, der Dienst habende Beamte den grausamen Akt zunächst als Sachbeschädigung abtun wollen. Nach Einschaltung des Tierschutzvereins wurde das korrigiert.

Schon seit Anfang der 90er Jahre ist ein Tier als empfindungsfähiges Mitgeschöpf auch im juristischen Sinne keine bloße Sache mehr.

Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen für die Tat.

Bitte achtet, wenn ihr im Umkreis Kaltenkirchen, Henstedt-Ulzburg, Norderstedt, Segeberg, Pinneberg wohnt, ganz besonders auf eure Freigänger und lasst sie, wenn möglich, nachts zu Hause. Bitte informiert auch eure Freunde, Bekannte, Nachbarn mit Freigängerkatzen!

Quelle: Heimatspiegel-Extra Norderstedt, 28.08.2004

Mai 2004 - Rostov

Seit Silberrücken Kimba vor vier Jahren verstarb, war die 36 -jährige Metta im Zoo des russischen Rostov am Don alleinstehend. Auch hatte sie keinen Nachwuchs zu versorgen. Bis im letzten Herbst ein kleiner schwarzer Kater mit gelben Augen bei ihr auftauchte.

Der Kleine namens Anthrazit war im Zoo geboren, wo Katzen als Spielgefährten für Zootiere und natürlich als Mäusefänger immer willkommen sind. Eine davon war Anthrizts Mutter. Während die sich kaum noch um Anthrazit kümmerte, war die Flachlandgorilladame begeistert über sein Erscheinen. Die Zuneigung war offensichtlich gegenseitig, denn Anthrazit blieb bei Metta. Auch die Tierpfleger freuen sich, denn die seelische Verfassung des einsamen Gorillas besserte sich zusehends.

Anmerkung: und da sage noch einer, das Tiere keine Seele haben, sondern nur Instinkt!

Quelle:  ein Herz für Tiere Ausgabe Juni 04

Mai 2004 - Glückpilz

Memmingen - Billy war als Baby im amerikanischen Phoenix ausgesetzt und von einem Tierarzt gefunden worden, der ihn aufpäppelte. Dort entdeckte ihn ein Luftwaffenpilot aus Kirchheim in Bayern. Er war für drei Jahre in den Staaten stationiert und nahm Kater Billy auf. Zwei Jahre später folg Billy mit zurück nach Deutschland. Doch am Flughafen München war die Transportbox leer: Billy war verschwunden. 19 Tage später entdeckte man den abgemagerten Kater im Frachtraum - auf dem Manchester - Flughafen in News Hampshire. Billy landete in einer Tierklinik am Tropf und er trat erneut eine Flugreise an. Diesmal hochoffiziell nach Deutschland, wo ihn die überglückliche Ehefrau des Luftwaffenpilotes in Empfang nahm.

Quelle: ein Herz für Tiere Ausgabe Juni 04

Mai 2004 - Unverschämt -

Sammelbegriffe für Internetseiten wie zum Beispiel www.tierheime.de oder auch www.tierheim-suchen.de haben geschäftstüchtige Betreiber gesichert, um mit dem Elend von Tieren Geld zu verdienen. Besucher ihrer Internetseiten werden sofort aufgefordert, in einem Extra - Fenster ein "ok" einzutippen, um 'den vollen Funktionsumfang der Seite nutzen zu können'. Wer das auch tut, lädt sich damit einen kostenpflichtigen Dialer herunter (1,99 Euro/min.).

Echte Tierschützer stellen alle ihre Informationen kostenlos und jedermann zugänglich ins Internet!

Dezember 2003 - Ein Kater sucht sich ein neues Heim

Kater Noel hat sich ein neues Heim gesucht. Seitdem lebt er bei einer Freundin. Das war am 3.Advent. Noel kommt aus den französischen und hat etwas mit Weihnachten zu tun. Daher seine Name: Noel. Seine Geschichte schreibt er hier auf meiner Grafikseite :-)

Juli 2003 - Kitti jagd Maulwürfe

Kitti, Mieze vom Nachbarn, hat sich auf Maulwurf - Fang spezialisiert. Sie hat Ausdauer und das Geschick. Lange sitzt und beobachtet sie die Erdhügel und schwups, dann hat sie den Nächsten. Schmecken tun sie ihr aber nicht. Sie läßt ihre Beute dann liegen :-)))

Juli 2003 - Anklage gegen Katzenquäler

Lübeck - Die Lübecker Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen vier Jugendliche erhoben, die im Herbst 2002 in den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg mehrere Katzen gequält und grausam getötet haben sollen. Der Tatverdacht gegen sieben (!) weitere Jugendliche hat sich nicht erhärtet. (Quelle dpa)

 

Juni 2003 - Schwarze Katzen seltener krank

Amerikanische Wissenschaftler fanden herraus, das schwarze Katzen sind seltener krank als andersfarbige. Eines der Gene, die für die Schwarzfärbung verantwortlich sind, steuert auch Teile des Immunsystems, das über bessere Abwehrkräfte gegen Virusinfektionen verfügt. Die Vererbung des stärkeren Immunsystems, die mit der Fellfarbe einhergeht, ist wohl auch Grund dafür, das es auch bei Wildkatzen wieder zu Schwärzlingen kommt, die nicht nur überleben, sondern sich auch vermehren.

 

Mai 2003 - Mit Pipette gegen Würmer

Das Entwurmen mit Tabletten ist oft sehr mühsam und ist gibt viele Katzen, die ware Meisterschaften austragen, die Tabletten zu erbrechen. Nun ist ein Spot-on-Produkt mit dem Wirkstoff gegen Bandwürmer auf den Markt gekommen. Spot-on bedeutet, dass der Wirkstoff der Katze auf die Haut im Nacken geträuflet werden kann, von dort in den Blutkreislauf gelangt und seine Wirkung entfaltet. Leider habe ich noch nicht in Erfahrung bringen können, wer der Herrsteller dieses Mittels ist

 


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Januar 2003 - Johannesburg - Glück im Unglück

Fünf Wochen, nachdem Kater Fox hinter Badezimmerfliesen in einem Vorort von Johannesburg versehentlich eingemauert worden war, wurde er durch sein lautes miauen entdeckt und befreit. Ernährt hatte er sich wohl von Kakalaken und Kondenswasser. Erstaunt waren nur die Besitzer, eine Nachbarsfamilie. Sie hatten geglaubt, Fox sei entlaufen und hatten sich inzwischen bereits eine neue Katze angeschafft.

 

Februar 2003 /Auckland

Die Angestellten der neuseeländischen Post in Auckland trennten gr0ßformatige Briefe von der normalen Post, als aud dem Fließband zwischen all den Briefen ein kleiner Katzenkopf herausragte. Ein Plüschtier, so dachten sie zunächst. Doch als einer der Männer versuchte, das vermeintliche Plüschtier aus der Post herauszufischen, sprang das verängstige Tier vom Fließband und rannte weg., Der Angestellte lief hinterher, ergriff beherzt das Fellbündel und wurde mit Kratzern und einem nassen T-Shirt belohnt. Dann übergab er das Tier dem Schichtleiter, der es in die Verwaltung trug und Caroline L. weiterreichte. 'Sie war so veränstigt, dass sie niemanden an sich heranließ und ein fauchendes Jnurren von sich gab, wenn man ihr zu nah kam, so haben wir sie zunächst in eine dunkle Kiste gesteckt, um sie zu beruhigen', berichtet Caroline, Produktions- und Finanzleiterin der dortigen Post.

Der Tierschutzverein SPCA hatte bereits geschlossen, und so nahm sie das Kätzchen mit nach Hause. Da sie befürchtete, dass der SPCA kein neues Zuhause für “Letters” finden würde, und sie sich mittlerweile in das Tierchen verguckt hatte, beschloss die Familie, Letters zu behalten. Abgesehen von einem leichten Anflug von Katzenschnupfen und Flöhen war das Kätzchen in einem guten Zustand.

'Ihr geht es gut. Sie hat einen großen Appetit und wächst sehr schnell', so Caroline L. 'Sie hat in der ersten Nacht ohne Ende geschrien und mied meine Nähe, aber mittlerweile hat sie sich beruhig und lässt sich streicheln. Zuerst bringen wir ihr bei, das Katzenklo zu benutzen. Caroline L. vermutet, dass Letters in einem Briefkasten geworfen wurde, und das, obwohl der Schlitz eines Briefkastens nur vier Zentimeter hoch ist. Als der Postbote den Kasten leerte, ist das Kätzchen wahrscheinlich im Sack von den Brief vergraben worden, sodass er ihre Schreie nicht hören konnte. Quelle: Zeitschrift 'Ein Herz für Tiere'

16 Januar 2003 unser Burschi

Habe ein ungutes Gefühl, denn unser Burschi hat heute morgen nur sehr wenig gefressen und ist dann raus. Normalerweise kommt er dann gleich wieder rein, um den Rest des Futters zu vertilgen.. Nun ist es Mittags und er ist immer noch nicht wieder hier. Bin raus zur Scheune, weil ein Rolltor geöffnet war (hier hat er sich schon öfter einsperren lassen, die Scheune zieht ihn magisch an.) Als ich ca. eine Stunde später noch mal nachsah, war das Tor zu. Bin hin und habe ihn gerufen, denn es hätte ja sein können, dass er sein Nickerchen vollendet hat. Denn vorher reagiert er nicht. 'Naja', denke ich noch, 'nun bin ich hier und Burschi sitzt vor unserer Tür und will rein.' Aber er war nicht dort und blieb den ganzen Tag und die folgende Nacht weg. Wie immer konnte ich nicht recht schlafen, weil einer meiner Kater fehlt. Am nächsten Morgen habe ich dann voller Erwartung rausgesehen, ob er nun wieder da ist. aber nein - war er immer noch nicht.

Nach dem Frühstück kam er dann angehumpelt, er hatte sich verletzt. und kann kaum ein paar Schritte machen, ohne sich wieder zu setzen. Konnte nicht sehen, was ihm fehlt und das Abtasten brachte auch nichts. Aber es ist nichts gebrochen. Nun humpelt er immer hinter mir her. Lässt mich nicht aus den Augen und hat nicht das geringste Bedürfnis wieder raus zu gehen. Und das zeigt mir, das Burschi nicht irgendwo eingesperrt war. Denn dann kann er keine geschlossenen Türen ertragen. Im Laufe des Tages humpelte er stärker. Erst am späten Nachmittag fand ein Ruhe und schlief sehr lange. Danach ging es ihm ein wenig besser. Nun hat er Stubenarrest auf unbestimmte Zeit. Aber er will ja auch gar nicht raus! Werde noch den nächsten Tag abwarte. Vielleicht kommt er um den Tierarztbesuch herum. Denn dort gebärdet er sich wie ein Wilder und die Tierärztin muss sich mit Handschuhe schützen.

18 Januar 2003
Es geht Burschi schon viel besser. Aber er will nicht raus. Das will schon etwas heißen.

19 Januar 2003
Nun juckt dem Burschi doch das Fell und er findet, dass er schon viel zu lange “Sofarolle” spielt.

Das sollten alle Katzenfreunde lesen!
Dieser Artikel erschien in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 12 Januar 2003
Autorin: Monika Peichel
Titel: Impfen bis zum Umfallen

Hunde und Katzen werden hierzulande jährlich gepiekst. Das ist übertrieben und kostet die Tier mitunter das Leben Mittelpunkt einer sechsköpfigen Familie, geliebt und umsorgt: Die Boxerhündin Zentra hatte ein feines Hundeleben. Doch sie wurde nur sieben Jahre alt und daran gibt sich ihr Besitzer Manfred Erhardt eine gewisse Mitschuld. Hätte er die Hündin in Oktober 2001 wieder einmal impfen lassen, würde sie noch leben - davon ist er überzeugt.

Vier Tage nach einer Fünffachimpfung bricht die Hündin zusammen, krampft, die Lefzen sind grau, der Puls rast. Die Anfälle wiederholen sich fortan zwei- bis dreimal die Woche und werden immer schwerer. Die Familie scheut weder Kosten noch Wege, aber die Ärzte können nicht helfen, nicht einmal die Hochschulveterinäre in München und Zürich. Im März letzten Jahres wird Zentra eingeschläfert. Auch Familie J---- spart nicht am Arzt für ihre Katze. Auf sein Anraten erhält die Katze vom dritten Lebensjahr an keine Impfungen mehr: Die brauche sie als erwachsenes Tier nicht. Zehn Jahre lebt sie so ohne Impfspritze gesund und munter, bis ihr Besitzer sie in eine Tierpension geben wollen. Weil man dort einen frischen Eintrag im Impfpass verlangt, wird die Katze zum Veterinär gebracht. Das ist diesmal ein anderer, und der ist entsetzt, dass sie so lange nicht immunisiert wurde. Also legt er los. Nach drei Auffrischungen im Jahresabstand entwickelt das Tier an der Injektionsstellen einen bösartigen Tumor, an dem sie schließlich stirbt.

Todesursache Impfen? Kritik an den herkömmlichen Impfschema kam zuerst in den Vereinigten Staaten auf. Beunruhig durch die steigende Häufigkeit dieses Tumors an den Impfstellen, unterzogen amerikanische Kleintiervirologen im vergangenen Jahrzehnt die üblichen Impfpläne einer Revision. Kritik an den jährlichen Auffrischungen oder 'Boostern' hatten Wissenschaftler der Cornell - Universität schon 1978 geäußert. Doch erst als massenhaft Sarkom - Katzen auf den Behandlungstischen amerikanischer Ärzte landeten, fanden Skeptiker Gehör, und Veterinäre stellten sich die Frage: Impfen wir Zuviel?

Mittlerweile kann sie als beantwortet gelten. die seit zwei Dekaden üblichen Jahresimpfungen seien 'nicht zu verteidigen', konstatiert etwa Niels Pedersen, Kleintiervirologe an der Universität von Kalifornien in Davis.

Für Katzen gibt es in den Vereinigten Staaten seit Ende 1997 daher neue Richtlinien mit dreijährlichen Intervallen für die wichtigsten Impfungen - ein Kompromiss zwischen Praxis und der immunologischen Einsicht. Ein revidiertes Schema für Hunde ist für dieses Frühjahr angekündigt. Verantwortlich dafür zeichnen Tierarzt - Fachverbände. Deren Dachorganisation, die Amerikan Veterinary Medical Association, drückt sich allerdings immer noch um eine klare Position. In einer Stellungsnahme vom Juli 2001 wird immerhin konzediert, dass die Vorschrift zur jährlichen Auffrischung, nicht auf wissenschaftlichen Daten fuße.

Das ist der Kern des Problems. In den Vereinigten Staaten ist nämlich, ähnlich wie in Deutschland, der Nachweis einer maximalen Schutzdauer oder des optimalen Wiederimpfungsintervall nicht vorgeschrieben für die Zulassung von Tierimpfstoffen. Geprüft werden nur Wirksamkeit und Unbedenklichkeit. 'Ebensogut könnte man einen Booster (Auffrischung Impfung) jedes Schaltjahr oder jeden Vollmond anordnen', spottet Dennis Macy, Veterinär an der Colorado State University. Gesichert ist lediglich, dass der Impfschutz eben doch länger anhält als zwölf Monate. Langzeituntersuchungen an vielen hundert Tieren im Labor und normaler Privathaltung zeigten, dass Katzen und Hunde durch Impfungen gegen Viruserkrankungen ebenso langfristig geschützt sind, wie auch in der Humanmedizin der Fall ist. Nach Angaben der Universität von Wisconsin in Madison halten sich inzwischen mindestens ein Drittel aller amerikanischen Tierärzte an verlängerte Intervalle, und in den Hochschul - Veterinärkliniken sind diese Abstände heute die Regel. 'An unsrer Kinik impfen wir heute 40 Prozent weniger als noch vor fünf Jahren', sagt die Tierärztin Kathleen Neuhoff, Präsidentin der American Animal Hospital Association.

Den Impfstoffherrstellern ist die Diskussion, die via Internet und über die Züchterverbände nun auch deutsche Tierhalter erreicht hat, nicht willkommen drohen ihnen doch die Umsätze wegzubrechen. Im Jahr 2001 setzten die Pharmaunternehmen mit Haustierimpfstoffen schätzungsweise 25 Millionen Euro um. In den Praxen kommen zu diesen Betrag noch die Zuschläge, die von den Tierärzten auf die Einkaufspreise erhoben werden. Die Argumentationsnot der Herrsteller aber ist groß, denn es fehlt an Studien, mit denen sich die Empfehlung der jährlichen Impfauffrischung untermauern ließe. Beliebt ist hierzulande der Einwand, es handle sich in den Vereinigten Staaten um 'ganz andere' Impfstoffe. Aber die Produktionsmethoden sind heutzutage ebenso universell wie die Erreger von Katzenseuche, Hundestaupe und Co.

In der hiesigen Veterinärmedizin ist die Debatte noch wenig fortgeschritten. Der Bundesverband der praktischen Tierärzte monierte im November 2002 anlässlich seines Jahreskongresses die angeblich nachlassende Impfmoral der Tierhalter und fand auch nichts dabei, auf seiner Pressekonferenz ausgerechnet die Mitarbeiterin eines Pharmakonzerns für jährliche Impfungen plädieren zu lassen. Impfmüdigkeit könne neue “Seuchenzüge” unter Katzen und Hunde zur Folge haben, verkündete die Standesorganisation und verwies auf die Staupeepidimie in Finnland (1994/95). Diese Epidemie ist gut untersucht: Die meisten der erkrankten Hunde waren geimpft. Als hauptsächlicher Mechanismus für solche so genannten Impfdurchbrüche gelten Unterschiede zwischen den wilden Virus- und den Impfstoffvirus - Stämmen.

Einer der wenigen Experten, die in Deutschland ein kritisches Wort äußern, ist der international hochangesehene Kleintiervirologe Marian Horzinek, Emeritus der Universität Utrecht. 1999 schrieb er in der Zeitschrift 'Kleintier konkret': 'Die rountinemäßige Wiederholungsimpfung ist eine veterinärmedizinische Spezialität und ein überzeugender Beweis für die Qualität des Marketings der Impfstoffherrsteller.' Hans Lutz von der Universität Zürich deutet in einer Broschüre des Pharmaunternehmens Virbac immerhin an, dass Wohnungskatzen nicht jedes Jahr geimpft werden müssen.

Und der Experte Ronald Schulze bezweifelt, dass die Tiere mit Freigang häufiger gepikst werden müssen als im Haus gehaltene - sie hätten durch Kontakt mit Erregern oder mit Impfviren, die von frisch geimpften Tieren ausgeschieden werden, ihren natürlichen Booster. Diese Erfahrung macht auch Helga Jung in ihrer Praxis. “Wir stellen, die mehrere Jahre nicht geboostert wurden, für den Schutz ausreichend hohe Antikörperriter gegen Staupe, Hepatitis und Parvovirose fest”, berichtet die Tierärztin aus Saarlouis. Doch viel Praktiker zögern immer noch, die Impfrate dem heutigen Wissen anzupassen, und das trotz der erschreckend hohen Zahl von Impfschäden. 'Wir waren noch vor fünf, sechs Jahren der Meinung: Impfen schadet nie. Inzwischen wissen wir, dass das nicht so ist', gibt Horzinek zu bedenken. Quantitative Aussagen über Impfnebenwirkungen bei Haustieren sind schwierig, weil Tierärzte nicht zur Meldung an die Behörden v erpflichtet sind. Die Veterinäre wenden sich wegen einschlägiger Vorfälle, wenn sie die überhaupt als Impffolge wahrnehmen, fast ausschließlich an die Herrsteller. Nach englischen und australischen Untersuchungen, die allerdings ebenfalls mit diesem methodischen Problem zu kämpfen haben, konnten auf 10.000 verkaufte Impfdosen 02 bis 0,4 Fälle von unerwünschten Wirkungen. Dazu zählen vor allem der anaphylaktische Schock, verschmutzte Produkte, Überempfindlichkeitsreaktionen sowie Erkrankung durch ungenügend entschärfte Viren in Lebendimpfstoffen. Eine Studie der Cornell - Universität an 88 regelmäßig geimpften Katzen ergab eine Rate von 0,28 Prozent Überempfindlichkeitreaktionen, die mitunter den Tod zur Folge haben.

Besser ist die Datenlage zum “postvakzinalen Sarkom” der Katze: ein- bis zehnmal pro 10.000 Impfungen tritt der Tumor auf, für Deutschland gab der Kleintieronkologe Martin Kessler auf dem Kongress der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft 2001 in Berlin die Risikowahrscheinlichkeit mit 1 zu 1.000 an. Das sind Zahlen, mit denen sich in der Humanmedizin niemand abfinden würde.

'In der Vergangenheit haben Tierärzte eine viel höhere Rate von Impfnebenwirkungen akzeptiert als Humanärzte', kritisiert Alice Wolf von der Texas A & M - Universität in Austin. Das Sarkom - Risiko sei nicht mehr hinnehmbar.

Seit Ende August wuselt im Hause Erhardt ein neuer Boxerwelpe umher. Die kleine Rayka ist selbstverständlich grundimmunisiert, aber so häufige Booster wie ihre Vorgängerin soll sie nicht mehr bekommen. Denn ihr Herrchen hat beschlossen: 'Bei diesem Hund wird vieles anders, und zwar grundlegend anders.'

© Monika Peichel  www.barfers.de/impfen.htm

Impfstoff gegen Katzenaids?

US - Forscher haben in einem mehrjährigen Projekt einen Impfstoff gegen das so genannte Katzenaids entwickelt. Das Präparat sei kürzlich in den USA zugelassen worden und werde dort vom kommenden Sommer an für Tierärzte erhältlich sein. Ein Zulassungsantrag für Europa wird derzeit vorbereitet. Die Studie zeigte an, das der Impfstoff zwölf Monate anhält.

 

Oktober 2002   Mohrchen liebt Mausi - immer noch

Die Fotos von Streunerkatze Morchen, die im Berliner Zoo mit Kragenbärin Mausi schmuste, waren vor zwei Jahren eine Sensation denn keiner glaubte, die Bilder wären echt. Und schon gar nicht, das die Katze das überleben werde. Doch Mohrchen lebt immer noch freiwillig im Bärengehege. Sie schmust sehr herzlich mit der 30 Jahre alten Kragenbärin Mausi, nimmt ihr Sonnenbad auf einem drei Meter hohen Baumstamm und sie schläft in einer selbstgewählten Höhle zwischen den Innen- und Außendurchgang der Bärenanlage. Der Zoo spendiert ihr jeden Tag sechs frische weiße Mäuse. Schließlich hat Mohrchen für viele Besucher einen höheren Stellenwert, als manche andere Tiere im Zoo.

 

Mausi und Mohrchen

 




  

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