www.broschicat.de   


Pfot an Pfot und Brust an Brust, soll uns nichts verdüstern. Katzbursch sein ist unsre Lust, trotzen Katzenphilistern. [E.T.A.Hoffmann]

» Katzenklappe » Die Stromer



Broschicats 1  Broschicats 2  Broschicats 3  Lizzy  Abenteuer  Freunde  Stromer  Welpen  Bilder


Tagebuch   Charly †  Patient Burschi

Die Stromer 

Hier auf dem Lande kommen immer wieder fremde Katzen vorbei. Einige sind auf der Durchreise und suchen ein neues Revier. Andere kommen von den umliegenden Höfen. Die meisten sind nicht kastriert. Und andere wiederum leben hier verstreut in der Feldmark. Und gerade dort sind sie durch Bejagung sehr gefährdet. Diese wilden oder halbwilden Katzen sind meist in einem erbärmlichen Zustand. Seit 1997 leben wir hier und zu Anfang waren es sehr viele, die sich an das Wohnhaus trauten. Manche nur Nachts.

broschicats Collage - stromer

'Die Katze hat ein scharfes Gesicht und Gehör. Nimm die Augen in die Hand und die Katze aufs Knie, was du nicht siehst, das sieht sie.'
Karl Simrock

Die Magere

Da war zum Beispiel die Magere ( Kosename). Sie war sehr scheu und bestand fast nur noch aus Haut und Knochen. Unser Vormieter hatte auch ihr immer Futter weit ab vom Haus gestellt. Das nahm sie nur an, wenn kein Mensch in der Nähe war. Den zweiten Winter, den wir hier verbrachten, war sehr sehr kalt. Die Magere kam vorsichtig näher, um den Misthaufen nach etws fressbarem zu untersuchen. Die Eule duldete sie nicht hier nicht. Aber Eule war ja im Winter meistens in der Wohnung. So stellte ich der Mageren regelmäßig eine flache Futterschale in Nähe des Misthaufens und entfernte mich sofort. Ich beobachtete sie mit dem Fernglas, wie sie immer die Schale am Rand zwischen die Zähne nahm und wieder verschwand. Sie hatte wieder einmal einen Wurf zu versorgen. Im nächsten Winter kam sie nicht mehr. Ich denke, sie hat es nicht geschafft.

Die ersten Jahre haben wir hier einige herrenlose Katzen in Lebendfallen gefangen und zur Katzenauffangsstation gebracht. Dort hat man Erfahrung mit den Wilden und Halbwilden. Nachdem sie dort versorgt und kastriert wurden, suchte man per Anzeige Bauern, die Mäuse- und Rattenfänger brauchen. Nun leben hier so viele Katzen, das es für uns und der Auffangstation unmöglich wurde, Lebendfallen aufzustellen. In den Fallen sapen letztendlich die hier ansässigen Katzen :-(

 

Sammy

Unser Burschi versteht sich ja sehr gut mit anderen Artgenossen. Und so war es für uns nicht verwunderlich, dass er eines Tages Schulter an Schulter mit einem kleinen Kater nach Hause kam. Wir nannten ihn Sammy. Sammy war noch sehr jung. Wir stellten einen Napf mit Futter raus, den er gierig leerte. Sein Bauch war kugelrund. Dann ging er wieder. Von nun an kam Sammy regelmäßig alle zwei Tage zwischen 21:30 und 22:00 Uhr. Danach konnte man die Uhr stellen. Er maunzte kurz, Burschi spitzte die Ohren und ging zur Tür. War Burschi gerade unterwegs, dann maunzte der Sammy lauter. Und einen Appetit hatte der Kleine - unglaublich, was in so einen kleinen Katzenmagen passte.

 

Auf Dauer konnte es so aber nicht weitergehen und unser Katzenboot war voll. Die Wohnung ist zu klein für fünf Katzen. So haben wir Sammy eines Abends reingenommen und im Bad untergebracht. Natürlich mit dick gefüllten Napf. Nachdem er satt war, sein Fell in Ordnung brachte, blieb mein Mann noch ein wenig beim ihm. Die Zecken wurden entfernt und eine Kuscheldecke reingelegt. Darauf zusammengerollt, schlief er auch gleich ein. Am nächsten Morgen verfrachteten wir ihn in den Transportkorb und brachten Sammy schweren Herzens in die Auffangstation. Gerade mein Mann war darüber sehr betrübt, aber er wußte auch, das wir nicht noch eine Katze aufnehmen konnten. Sammy wurde natürlich, da er so schön ist, nach der Sperrfrist sofort vermittelt. Er hat sich gut entwickelt und es geht ihm sehr gut im neuen Heim.

 

Burschi mit vier Ohren ?

Unser Burschi liegt nach der Ernte häufig auf den hochgestapelten Strohballen in der offene alten Scheune. Wenn ich mal wieder nach ihm rufe, weil er lange nicht zu Hause war, gehe ich meistens dort nachsehen. Denn wenn Burschi ruht, dann ruht er und kommt nicht. So war es mal wieder. Ich stand vor den ca. 5- 6 Meter hohen Strohtürmen und rufe seinen Namen. Meistens antwortet er dann (komisch: immer kläglich *lach). Ups - was ist das? Burschi sitzt oben links auf einen Ballen und rechts sind gerade eben noch zwei Katzenohrenspitzen zu sehen, sonst nichts. Burschi kam runter und wir gehen nach Hause.

Ein paar Tage später das gleiche Spiel: links liegt Burschi und rechts sind die Ohrspitzen von einer fremden Mieze zu sehen. So ging das den ganzen Sommer über. Niemals habe ich sie ganz gesehen. Sie fühlte sich da oben so sicher vor den Hunden, das sie gar nicht reagierte. Einmal hatte ich dann doch Glück: sie kletterte gerade rauf. Schon wieder eine junge Katze! Ich denke, das sind von irgendeinem Hof vertriebene, denn bei den Hofkatzen herrscht eine strenge Hierarchie. Es sind wohl alles junge Kater, denn diese werden oft von den älteren Hofkatern nicht immer geduldet.

 

 
 

Katzen und Autos

Mein Mann ist (sorry, war) beruflich in ganz Europa mit dem Auto unterwegs. Er sieht so viele Katzen, die angefahren wurden. Es ist für ihn immer ein furchtbar trauriges Bild, die zerschundenen kleinen Körper zu sehen. Auch hier im Ort, wo mittendurch eine Bundesstrasse führt, ist es schlimm. Es vergeht kaum eine Woche, wo nicht eine Katze überfahren am Strassenrand liegt....

 

Der Fremde

Seit gestern Nachmittag regnet es ununterbrochen. Die schmale Straße, die von den Bauernhöfen zum kleinen Ort hineinführt, ist völlig aufgeweicht. Heute ist wieder der Milchwagen darüber gefahren und hat tiefe Furchen im Schlamm hinterlassen. Sie sind gefüllt mit schmutzig - braunen Wasser. Der Wind weht wieder, wie häufig hier, über die Felder. Es ist Frühling. Der Raps ist schon verblüht. Die Vögel zwitschern, die Schwalben sind eifrig am jagen, um ihre Jungen mit Insekten zu versorgen. Man könnte meinen, die Welt ist hier in Ordnung.

Unsere Katzen liegen müde auf ihren Schlafplätzen und dösen. Sie waren wieder letzte Nacht draußen. Wenn es wärmer wird, dann wollen sie immer nachts raus. Sie sind halt dämmerungsaktive Tiere. Ich stehe am Fenster und schaue hinaus. Warte, das der Regen aufhört. Es gibt im Garten noch so viel zu tun. Da sehe ich am Wäldchen hinten einen schwarzen Fleck. Unwillkürlich drehe ich mich um und sehe ich nach meinen Katzen. Nein, sie schlafen. Aber was ist denn das ? - am Wäldchen und bewegt sich unaufhaltsam zu uns rüber. Für einen Hund vom Bauern ist es zu klein. Vielleicht ist es Jack, der liebe Kater von nebenan. Aber nein, dort hält er sich nie auf. Da stromern eher meine Kater rum und die schlafen ja. Ich schaue meine Kater wieder an und muss schmunzeln: Wohlstandskatzen. Unvermittelt heben sie alle drei den Kopf; sie haben etwas gehört. Charly steht sofort auf und sieht aus dem Fenster. Nichts zu sehen. Da legt er sich wieder hin. Wieder heben meine Katen ihre Köpfe. Da draußen ist doch etwas.

Nun hat es aufgehört zu regnen und Burschi möchte raus. Ich öffne ihm die Tür und dann höre ich es auch: Da jammert eine Katze. Ganz kläglich. Ich rufe 'Miez-Miez' und warte. Burschi sieht mich fragend an, als wolle er mir zu verstehen geben, dass er doch hier ist. Die Katze jault wieder und ich antworte mit 'miez-miez'. Da bewegt sich etwas in der Hecke. Wieder rufe ich. Burschi schaut gespannt dorthin. Und dann sahen wir sie, die Katze. Sie schaute vorsichtig zu uns und maunzte. Nun waren auch Charly und Lucky draußen und sehen die Fremde. Man konnte nur ihren Kopf sehen. Weiter traute sie sich nicht raus. Burschi ging langsam rüber zur Hecke, wo eben noch die Katze saß. Lucky hinterher. Charly blieb neben mir sitzen uns sah sich um. Ich lockte die Katze wieder.

Und dann kam sie durch die Hecke, setzte sich auf den Rasen und maunzte abermals. Armes Würmchen, ihr Fell war ganz durchnässt. Eine hübsche Katze: An den Vorderpfoten trägt sie kleine weiße Puschen und die Hinterpfoten sind auch weiß, aber ein wenig höher .Ebenso die Schnute. Das Kinn ist schwarz, wie der ganze Körper. Der Nasenspiegel rosafarben und direkt darunter hat sie einen kleinen schwarzen Punkt, der rund ist wie eine kleine Kugel. Jetzt wälzt sie sich auf den nassen Rasen. Nun sehe ich ihren weißen Bauch, der einen schwarzen breiten Streifen hat. Gerade so, als trägt sie einen Gürtel. Sie ist sehr zierlich, dass man meinen könnte, sie ist noch sehr jung. Aber sie ist sehr scheu. Näher als zehn Meter lässt sie keinen an sich ran. Dann zieht sie sich zurück, bis die Distanz von ca. zehn Metern wieder hergestellt. Burschi geht noch mal langsam auf sie zu. Ich lobe ihn, denn ich sehe, dass er nichts tun will, sondern einfach mal schnuppern. Doch sie Angst und läuft davon. Ich rufe sie, aber sie kommt nicht wieder.

Am Abend höre ich dann Gefauche und Gejaule. Da wir hier alle wenigstens eine Katze haben, kommt es eben mal vor, dass sie sich nicht einig sind. Doch im Allgemeinen vertragen sie sich alle. Nur unser Charly kommt nicht immer so recht damit klar. Schließlich ist die Katzengemeinschaft im Laufe der Jahre auf zehn gestiegen. Und Charly und auch Burschi sind jetzt im 12. oder 13.Lebensjahr. Ich geh raus, um nach den rechten zu sehen. Kaum war ich im Garten, schoss auch schon Findus vorbei und suchte Schutz auf seiner Terrasse. Sie liegt direkt neben unsere. Findus sitzt in Kampfhaltung auf der Bank. Sein Fell gesträubt, die Ohren ganz nach hinten angelegt. Vor ihm sitzt die kleine fremde Katze .Nein, es ist ein Kater, wie ich nun sehen kann. Auch er hat sich durch gesträubtes Fell größer gemacht, als er ist. Als er mich sieht, läuft er davon. Ich beruhige Findus, denn er wird leider öfters von Charly aus unserem Garten vertrieben.

Der fremde Kater sitzt im Rapsfeld und singt. Er ist zu scheu, als das er sich in die Nähe eines Menschen traut. So geht es ein paar Tage. Man hört ihn maunzen, aber sieht ihn kaum. Dafür bringt er viel Unruhe in die kleine Katzengemeinschaft. Er fängt an, Nachts um das Haus zu schleichen und laut zu klagen. Ich rufe ihn oft, aber er kommt nicht. Ich habe das Gefühl, er ist auf Wanderschaft, um sich ein eigenes Revier zu erobern. Es stammt sicher von einen der umliegenden Höfen und ist vom stärkeren Kater vertrieben worden. Dann gehen sie meistens auf Wanderschaft und suchen eine neue Bleibe.

Wir wollen ihn ins Tierheim bringen. Da wird er medizinisch versorgt. Und so niedlich, wie er aussieht, findet er mit Sicherheit schnell einen Menschen, der ihm Kost und Logis bietet. Die Entscheidung war also gefallen. Ich konnte die folgende Nacht nicht schlafen. Immer kreisten meine Gedanken um den Kleinen. Am nächsten Tag war er wieder da. Ich rief ihn, mit einen gefüllten Futternapf bewaffnet, an den ich laufend klopfte. Da kam er endlich angeflitzt. Blieb aber in sicherer Entfernung sitzen. Die Augen an den Napf geheftet. Ich stellte den Napf auf unsere Terrasse und entfernte mich ein wenig. Sofort flitzte er zum Napf und leerte ihn auf einmal. Oha, er hatte etliche Zecken am Körper. Mit klagenden Gesang meldete er sich Abends wieder an. Meine Kater beobachteten ihn sehr genau. Erst bekamen sie ihr Futter und dann stellte ich für den Fremden auch einen Napf raus. Diesmal blieb ich ein wenig näher am Napf. Er saß gierig alles auf und ging langsam ein paar Meter weiter, um sich zu putzen. Anschließend ging er ins Rapsfeld und jaulte. Es war das Lied eines einsamen Katers. So langsam konnte er sich meinen Katern nähern, ohne von ihnen vertrieben zu werden. Nächster Tag, neuer Versuch. Ich blieb jetzt am Napf sitzen. Vorsichtig um sich schauend nähert er sich. Ich bewegte mich nicht und sprach leise zu ihm. Er dankte es mir, indem er mir um die Beine schlich.

Am Abend hatte ich ein Floh- und Zeckenmittel dabei. Das habe ich ihm während seiner Mahlzeit ins Genick aufgetragen. Eigentlich, ja eigentlich war die Entscheidung über sein weiteres Schicksal gefallen - aber ich wankte. Er ist sehr scheu. Im Tierheim würde es kaum besser werden. Wir haben schon einige Katzen, die sich hier länger aufhielten, ins Tierheim gebracht. Denn wer denkt, auf dem Land haben es Katzen besser, als in der Stadt, der irrt. Das Leben ist für Heimatlose ein täglicher Kampf ums überleben. Auf den Höfen werden sie als Mäusefänger gehalten. Werden sie in der Feldmark gesehen, dann werden sie getötet. Dann sind es wildernde Katzen! Daher tragen hier alle Katzen, die zum Haus gehören, Halsbänder. Dann werden sie wenigstens vom Landwirt, der hier auch Pachtinhaber ist, verschont. So jedenfalls ist die Abmachung...

Seit der kleine Flitzer nun von mir gefüttert wurde, fiel das Revierkämpfen flach. Er musste sich nicht mehr behaupten, ganz nach den Motto: Seht her, ich bin nun der Boss hier. Die Revierordnung blieb so intakt. Er legte weiter seine Scheu ab. Ab und zu stellte ich seinen Napf ins Haus. Nach anfänglichen Zögern kam er rein. Aber sobald er fertig war, raste er raus. Charly bewachte dann die Tür wie ein Hund. Um diesen machte der Kleine einen riesigen Bogen. Nun stellte sich aber die Frage, wie medizinisch versorgen lassen. Auch, wenn ich ihn nun ein wenig kraulen konnte; er wich zurück, sobald ich seinen Rücken berührte. Unter den Mietern ist eine Tierärztin. Sie bot sich an, den Kater zu kastrieren. Blieb nun die Frage, wie an ihn rankommen, ohne das er in Panik gerät. Ab sofort bekam er sein Futter nur noch in der Wohnung. Er kam nun immer rein, vorausgesetzt, der Fluchtweg blieb frei. Am nächsten Wochenende war es soweit. Ich machte die Tür zu und sofort erfasste ihn Panik.

Er jaulte fürchterlich. Das wurde wohl Charly, er ist ja der Boss hier, zuviel. Er ging direkt auf ihn zu und verpasste ihn eine Ohrfeige. Da wurde er etwas ruhiger. Die Tierärztin kam mit einem speziellen Korb. Da kann man eine Seite verschieben, sodass der Korb immer schmaler wird. Ich blieb im Hintergrund, damit er mich damit nicht in Verbindung setzt. Nach der Narkoseimpfung schlief er sofort ein. Nach der OP legten wir ihn ins Bad. Dort hatte er Ruhe vor den meinen. Noch nicht richtig aus der Narkose erwacht, suchte er gleich nach einen Ausgang. Aber es war viel zu früh. Die Narkose muss erst ganz aufgehoben werden, sonst besteht die Gefahr, das er unters Auto gerät.
So musste Flitzer, wie ich ihn nannte, noch ein paar Stunden drinnen bleiben. Zeitweilig lag er auf meinen Schoss und schlief. Als die Tierärztin nach ihm sah, war er sofort wach. Kaum hatte er sie entdeckt, verschwand er hinter der Couch und war durch nichts zu bewegen, sein Versteck zu verlassen. So machte ich die Tür wieder auf. Er konnte also raus, was er ohne zu zögern auch tat.

Ich aber war in Sorge. Kommt er wieder? Läuft er nicht vors Auto? Ist er schon schnell genug, um sich nicht vom Jagdhund erwischen zu lassen? Spät am Abend war wieder da und wartet auf sein Futter. Schön - das ist geschafft. Natürlich lehnte er es nun ab, ins die Wohnung zu kommen. Musste er auch nicht. War froh, ihn überhaupt zu sehen! Das Wetter half am nächsten Tag etwas nach: ein Gewitter war in vollen Gange. Trotzdem traute Flitzer sich anfangs nicht rein. Er saß unter der Tanne und wurde nass. Ich stellte den Napf direkt im Wohnzimmer an die Terrassentür. Und der nächste Donnerschall überzeugte ihn dann doch. Er kam rein, wenn auch sehr misstrauisch, fraß alles schnell auf und raste wieder raus. Der Regen hatte nun etwas nachgelassen. Abends gegen 22 Uhr gehe ich meistens raus und lege eine Spielrunde mit Charly, Burschi und Lucky ein. Und nun kam Flitzer dazu! So langsam wird er nun in den Kreis meiner Tiger aufgenommen. Ein schönes Bild!

Es ist Anfang Juni. Und so hat der Kleine Flitzer den ganzen Sommer und Herbst über Zeit, sich zu überlegen, ob er sich uns anschließen will. Dann hätte er bei schlechtem Wetter ein Dach übern Kopf. Ich treibe ihn nicht - Vertrauen baut sich halt langsam auf. Was wissen wir denn schon über ihn? Welche Erfahrungen er hat in seinen bisherigen Leben mit den Menschen gemacht? Ich denke an Burschi. Er ist auch ein Halbwilder. Und wenn ich es recht bedenke, hat er sich auch toll gemacht. Und er kann auch keine geschlossenen Türen leiden, wenn er mal für 2-3 tage unterwegs ist. Daraus schließe ich, das er eingesperrt war. Oder die Eule. Wurde vom Vormieter gefüttert, durfte aber nie in die Wohnung. Als wir hier einzogen, schloss sie sich auch aus freien Stücken uns an. Konnte rein oder raus, wann immer sie wollte. Sie stammte aus einem Wildwurf.

So, langsam muss ich dem Flitzer einen richtigen Namen geben. Ob er sich uns nun soweit anschließt, daß er auch in der Wohnung verweilt oder nur draußen bleibt. Auf jeden Fall soll er einen Rufnamen haben. Und außerdem: alle meine Katzen haben einen ganz besonderen Namen. Wie wäre es mit 'Moritz' oder “'Tommy' oder oder oder. Es muss wohl überlegt sein. Obwohl - Katzen haben ja drei Namen: einen Ruf- und Kose- und ganz geheimnisvollen, den nur die Katzen kennen und uns Menschen nie nennen.... Ich hoffe sehr ,noch einige Geschichten von vom Flitzer erzählen zu können.

Also Flitzer - komme rein, sollst immer hier willkommen sein!

Das Schicksal von Flitzer ist ungewiß. Er kam eines Tages nicht wieder.

 

Nun ist es ein Rot-weißer

Seit einigen Tagen kommt wieder eine fremde Katze vorbei. Es ist ein junger Kater. Erst gegen Abend gegen 22 Uhr traut er sich und schleicht um das Haus herum. Er wird sicherlich vom Geruch seiner Artgenossen angezogen. Leider ist er so scheu, das wir ihn kaum etwas Futter zukommen lassen können. Das würde nur eine zusätzliche Mahlzeit für meine bedeuten. Sobald er Menschen sieht, geht er in Deckung und läßt keinen weiter an sich herran. Ein schönes Tier. Als ich ihn zum ersten mal sah, war er sehr gepflegt. Nun kann ich erkennen, das er nicht genug Beute macht.

Hoffentlich findet er schnell ein neues Revier. Und einen Menschen, der sich um ihn kümmert

 

zurück    Top    Bilder

 


| Menue
 Startseite
 Katzenklappe
 Geschichten
 Gedichte
 Buecher
 Cat News
 Die gute Tat
 Links

| Interaktiv
 O Seitenplan
 O Gaestebuch
 O Feedback
 O Impressum
 O Updates
 

 

 

| Katzenklappe  Broschicats 1
 Broschicats 2
 Broschicats 3
 Lizzy
 Abenteuer
 Freunde
 Stromer
 Welpen
 Bilder

 

 

News auf
Broschicat.de
via RSS FEED


broschicat.de News-Feed

 

Layout, Text & Bildmaterial urheberrechtlich geschützt                                                              webmaster@broschicat.de© 2007 - 2014 by Angela Broschatt