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Pfot an Pfot und Brust an Brust, soll uns nichts verdüstern. Katzbursch sein ist unsre Lust, trotzen Katzenphilistern. [E.T.A.Hoffmann]

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Tagebuch   Charly †  Patient Burschi

Meine Katzen 'Fundkatze Lizzy sie kam und blieb [26.04.05] ' 

'Eine Katze sieht keinen Sinn darin, einem anderem Tier zu gehören, nicht einmal dann, wenn dieses andere Tier zwei Beine hat.' (Anonymus)

Lizzy - mit dir sind wir vier

Als ich am Dienstagmorgen aus dem Küchenfenster schaute, sah ich im Garten den gesamten Inhalt des gelben Wertstoffsackes verteilt. Ich dachte mir noch, das machen doch die Katzen hier aus dem Hause gar nicht. Also sammelte ich alles wieder ein und verpackte den zerrissenen Sack in einen neuen. Am späten Nachmittag hörte ich, wie sich auf der Terrasse Katzen stritten. Kitti musste dabei sein, denn sie war viermal so groß, wie sie eigentlich ist. Dann sah ich einen kleinen schwarzen Schatten in die Hecke flüchten. Schon wieder eine Katze auf Wanderschaft. . . . Ich versuchte sie mit leisen 'Miez' zu locken. Aber sie verschwand ins Rapsfeld und beobachtete mich sicherlich. Lizzy - mit dir sind wir vier Zufällig schaute ich wieder auf den Wertstoffsack. Du meine Güte, der war erneut Opfer von … ja von wem? Die Katze - nur sie konnte es gewesen sein. Sie musste großen Hunger haben, dass sie sich am Tage ans Haus wagte. Also stopfte ich den Plastikmüll erneut in einen Sack und stellte diesen weg. Nun kam der 'Mülldieb' nicht mehr ran.

Gegen 23 Uhr rief ich meine Kater rein. Aber statt ihrer raste der kleine schwarze Schatten, der sich Katze nennt, in die Wohnung. Sie rannte sofort weiter in die Küche und machte sich über die Futternäpfe von Charly, Burschi und Lucky her.

Sie ist sehr zierlich und unterernährt. Ich füllte einen Napf mit Futter. Dabei sprang sie über Tisch und Stuhl, um an das so gut riechende Futter zu gelangen. Dabei jammerte sie herz zerreißend. In der Zwischenzeit trudelten auch meine Fellnasen ein und blieben erstaunt im Flur sitzen. Hier stimmte etwas nicht: es roch nach einen Eindringling.

Der kleine Wurm hatte riesigen Hunger und ich wunderte mich, was alles in so einen kleinen Magen passt. Anschließend habe ich versucht, die Katze vor die Tür zu setzen. Aber nach einer Stunde gab ich auf. Meine Kater verhielten sich distanziert, wussten nicht so recht, was sie nun machen sollten. Lucky sprang auf den Kratzbaum, Charly hinterher und Burschi wollte nur sein Futter. Es war nun weit nach Mitternacht und ich war müde. Die Katze legte sich ins Badezimmer. Gut gewählt Mieze, dachte ich. Keine Katze widersteht einer Fußbodenheizung.

Ich sah sie mir nun näher an. Das Fell ist sehr gepflegt, auch Augen, Nase, Mund und Po waren sehr sauber. Der Flohkamm brachte keine Flöhe hervor. Lediglich eine Zecke am Hals. Ich schloß die Badezimmertür, da ich nicht riskieren wollte, dass sich meine Kater an das Würmchen vergreifen. Oder umgekehrt - wer weiß das schon. Das Würmchen war eine Dame. Sie schnurrte wie ein Motor.

In dieser Nacht ließ ich die Schlafzimmertür auf. Charly, Burschi und Lucky machten es sich auch gleich auf dem Bett gemütlich. Der Gast jammerte und kratzte an der Tür. Nach ein paar Minuten war sie ruhig. Ich selbst fand nicht den rechten Schlaf. Wurde immer wieder wach und lauschte. Aber die Katze im Bad blieb still. Sicher war sie froh, endlich mit gefüllten Magen in einen warmen Raum zu schlafen.

Am nächsten Morgen öffnete ich die Tür. Herrje, wie sah es denn hier aus! Der Wäschekorb war umgerissen, die Wäsche am Boden verteilt. Die Steinchen aus der Katzentoilette bepflasterten den ganzen Boden. Und ein Gesuch kam mir entgegen. Die kleine Dame hatte reichlich Stuhlgang gehabt. Die Toilette war voll. Sie rannte gleich in die Küche und jammerte nach Futter. Meine Kater saßen da und wussten immer noch nicht so recht, was los ist. Lucky blieb auf den Flur sitzen und wartete. Charly und Burschi hingegen gingen auch in die Küche. Charly fauchte und knurrte, während Burschis Interesse nur dem Futter galt. Das war die erste gemeine Fütterung. Nachdem sie fertig waren, wollte Lucky und Charly nach draußen. Burschi verlangte einen Nachschlag, genauso wie der Gast. Sie ging anschließend sofort ins Bad und benutzte die Katzenkiste.

Die Haustür war offen und so konnte die Besucherkatze auch raus. Aber sie hatte kein Interesse. Sie war nur hungrig. Den ganzen Tag über klebte sie an mir. Egal wo ich war, was ich tat. Sie suchte meine Nähe und schnurrte. Das war ein großes Problem für Charly. Er sucht ebenfalls meine Nähe und liegt am liebsten auf meinen Schoß. Da räkelte sich nun die Fremde. Wann immer er sie sah, fauchte er sie an. Die Katze ist sehr zierlich, aber ließ sich nicht beeindrucken. Geschweige den Platz an meiner Seite zu räumen.

Ich fütterte die Katze öfters am Tag mit kleinen Mahlzeiten. LizzyNatürlich waren sofort Burschi (wie kann es auch anders sein) und Charly zur Stelle. Nun aber verteidigte die Katze vehement das Futter. Jeder der sich zu nah an mich wagte, wurde aus der Küche getrieben. Während ich die Näpfe füllte sprang sie immer auf die Arbeitfläche. Ich setzte sie bis zu 8 mal wieder auf den Boden und sagte nur kurz 'nein'. Sie ist lernfähig. Am nächsten Tag sprang sie nicht mehr auf die Platte. Kaum war sie fertig, kontrollierte sie die anderen Näpfe. Sie ließ es nicht zu, das einer meiner Kater sich weiter als, 2 Meter näherte. Dann fauchte und haute sie um sich. Wenn es Burschi zu viel wurde, wehrte er sich. Ansonsten war ihm alles egal. Charly ließ sich aus der Küche jagen. Lucky blieb auf den Flur oder sprang ganz schnell auf die Fensterbank

Am Freitag fuhr ich mit einer sehr leiben Nachbarin zum Tierarzt. Dort wurde sie durchgecheckt. Keine erkennbaren Krankheiten. Aber die Tierärztin fühlte eine Verdickung. Sie meinte, das käme entweder vom Darm oder sie ist trächtig. Mir wurde ganz anders. Am Bauch konnte man einen verschorften Narbenrest erkennen. Laut Tierärztin sehen so die Narben bei einer Kastration aus. Auch die Lage stimmte. Ich hoffe, sie hat Recht. Lizzy, so nannte ich die Dame, hatte leicht breiigen Stuhlgang. So hoffe ich sehr, dass es am Darm liegt. Sie bekommt körnigen Frischkäse mit ein wenig Hühnerfleisch (Es half tatsächlich).

Nächsten Morgen erhielt sie eine halbe Wurmtablette und tag darauf ein Floh- und Zeckenmittel. Lizzy ist doch schon älter als ich aufgrund ihrer Größe annahm. Sie ist ca. 12 Monate jung. Kein Wunder, dass Charly sie nicht wollte. Ich denke, die Lizzy besaß keinen Baby- oder Jungtierschutz. Braver Charly, er hat sie gleich richtig eingeschätzt. Lizzy geht nun auch in den Garten und tobt. Anfangs ging sie nur mit mir raus. Sie spielt auch mit Lucky. Abends begleitet sie uns auf unserem Rundgang und rast wie die anderen die Bäume raus und runter.

Fortsetzung folgt . . . . .

 

 


Lizzy`s erstes Abenteuer Mai 2005

Lizzy hatte gestern ihr erstes Abenteuer zu überstehen. Wie fast jeden Abend mache ich die Runde mit den Jungs. Lizzy jumpt hinterher und fängt sogar an, mit Lucky und Charly zu toben. Bäume rauf und wieder runter. Den nächsten anvisieren und als erste nach oben klettern. Dann gehe ich meist noch kurz zu Fienchen, das Pony. Tja, und das alte Gebäude davor war eine alte Werkstatt, die zur Zeit leer steht. Aber die alte Doppeltür schließt nicht am Boden ab. Die haben nämlich den Boden innerhalb der Räume in Arbeit. So ist da ein riesiger Spalt, wo jede Mieze durchkommt.

Lizzy rennt zielstrebig darauf zu und fluscht rein. Lucky sieht das, gleich hinterher. Ich warte auf Charly, der gerade sein Geschäft erledigt. Als er fertig ist, läuft er auch zur Tür. Dann jault die Lizzy ganz kläglich. Charly stitzt die Ohren und schleicht sich auch rein. Ich rufe Lizzy, kann sie aber nict sehen. Sie antwortet nur. Ich locke alle Miezen und Lucky und Charly kommen raus. Jetzt jammert die Lizzy erst richtig los. Ich lege mich flach draußen auf den feuchten Boden, um besser in den Raum sehen zu können.

Dann sehe ich sie. Sie schaut von oben durch ein ca. 1 x 1 Meter großes Loch an der Decke. Weiß der Geier, wie sie da so schnell hochkam. Jedenfalls findet sie nicht den Abstieg. Da ist auch keiner. Die Treppe ist sicherlich weiter hinten im Raum. Sie wird immer lauter. Charly geht wieder rein und lockt sie anscheinend mit einen bestimmten Ton. Denn sie ist etwas ruhiger geworden und wimmert nur noch. Charly dreht sich um, kriecht durch den Spalt nach draußen und lockt sie wieder. Sie antwortet auch mit einen anderen Ton. Lucky spitzt die Ohren und hockt sich vor den Spalt und ruft auch nach Lizzy.

Unglaublich . Das machen Katzen nur, wenn sie einen Artgenossen, der zu ihnen gehört und als Familienmitglied akzeptiert ist. Das geht 15 Minuten so. Nur Lizzy traut sich nicht. Also gehe ich nach Hause und hole Günther. Ein Fenster war nämlich in Höhe von Lizzys Etage geöffnet. Aber da kommt ma nur mit einer sehr hohen Leiter ran und der Bauer hat hier eine stehen. Als wir zurück gehen, kommt uns Lizzy entgegen. Charly und Lucky sind nämlich mit mir nach Hause gegangen. Dabei haben sie Lizzy immer gerufen.

Na ja, Lizzy kam angerannt, ohne Halsband. Das liegt irgendwo im Gebäude. Wenn sie nicht den Weg des Aufstieges genommen hat, dann muss sie runtergesprungen sein. Und das waren gute 3 - 3,5 Meter. Lizzy ist auf mich zugerannt und Lucky hat sie gleich beschnuppert - Kontrolle :-) - und sie am Kopf geputzt. Und was macht Lizzy - sie rennt wieder in Richtung des Gebäudes. Aber dran vorbei und schleicht sich an Fienchen, dem Pony ran. Dann kommen auch die Schafe und sie macht einen Riesensatz und sitzt auf dem Gatter. Schafe liegen ihr also nicht, aber Fienchen findet sie cool.

Lizzy hat am 14.06.2005 zwei wunderschöne Welpen das Leben geschenkt. Nun suchen wir dringend ein neues Heim für die kleine Lady Mimi und Kater Fredy.   Weitere Informationen und Schnapschüsse finden Sie hier

Editiert 15.09.2005 »  Mimi und Fredi haben ein neues Heim gefunden. Die Galerie bleibt als Dank für die vielseitige Hilfe online.
Editiert 30.05.2006 »  Mimi (Sheera) tödlich verunglückt

 

 

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