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Pfot an Pfot und Brust an Brust, soll uns nichts verdüstern. Katzbursch sein ist unsre Lust, trotzen Katzenphilistern. [E.T.A.Hoffmann]

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Tagebuch   Charly †  Patient Burschi †

Tagebuch der Broschicats

Auch wir haben so unsere alltäglichen Gedanken und Erlebnisse.....
[Gedanken von Madam Lizzy, Burschi, Lucky und Dosie. Notiert von eurer Sekretärin]

02.März 2014
3 Jahre ohne Lucky

Drei Jahre ohne Lucky. Es kommt mir vor als war es gestern. Er hat ein großes Loch hinterlassen. Nicht nur er fehlt, auch unser Dicker und Burschi. Oft denke ich an die kleine Ortschaft in Schleswig-Holstein.

Das waren die besten Katzenjahre. Dort konnten sie artgerecht leben. Dort haben wir so viel gemeinsam erlebt. Wir sind über die Felder, durch die kleinen Wäldchen gegangen oder einfach nur im Garten gewesen.

Nun ist nur noch Madam Lizzy und Kater Stummi da. Lizzy hat den Zenit bereits überschritten. Und Stummi? Keiner weiß so recht wie alt er wirklich ist. Mag gar nicht daran denken, wer zuletzt übrig bleibt..... Es wird keinen Neuzugang mehr geben. Unerträglich ist der Gedanke eine der Katzen überlebte mich. Wer kümmert sich dann um sie?

Unvergessen auch der kleine tapfere Michel. Lucky hat ihn gemocht. Nur er konnte sich ihm nähern. Nun nicht verwunderlich, denn Lucky war immer ein sehr freundlicher friedlicher Kater.

Auch denke ich in diesen Tagen sehr viel an Throwy, meinen langjährigen Freund auf den Phillipinien. Er ist knapp 90 und es geht ihm sehr schlecht. Für seine Frau Prisca mit den ganzen Katzen kommt eine sehr unsichere ungewisse Zukunft. Sie kann das nicht allein schaffen. Aber niemand hat den beiden in all den Jahren geholfen. Alles haben sie aus eigener Tasche finanziert.

Dieses Jahr wird kein "gutes" Jahr.....

 

16.September 2013
Wir sind umgezogen

Nach genau zwei Jahren haben wir wieder ein neues Revier. Die ersten Wochen waren schlimm, denn wir durften nicht raus. Alles war fremd, roch so ganz anders, ja selbst die Geräusche waren fremd.
Aber dann nach einigen Wochen war es endlich soweit. Das Fenster wurde geöffnet und da darunter stand ja unser alter Kratzbaum! Das ist sehr praktisch. Wir nennen den jetzt nur noch Katzbalkonien. :-)

So haben wir gleichzeitig nicht nur unseren eigenen Aus- und Einstieg, nein dank der Seitenverkleidung in Form zweier stärkerer Holzbretter auch noch einen Aussichtsturm und Ruheplatz. Darum beneiden uns viele Menschen, die hier vorbei kommen. O-Ton "oh so was möchte ich auch für meine Katzen haben". Na dann viel Spaß und ran an die Arbeit. Es ist gar nicht schwer.

Neben vielen Katzen leben hier auch etliche Hunde. Viele kommen direkt an unseren Garten vorbei. Daran müssen wir uns erst gewöhnen. Gar nicht so einfach. Aber wir haben unseren eigenen Garten und das ist wichtig.


Das hier ist unser Ausblick. Grün und nicht weit entfernt ist ein tolles Gehölz welches sogar in ein Schutzgebiet übergeht. Nur unsere Leute wollen nicht, das wir uns dort aufhalten.

Bei Regenwetter können wir auch raus und haben trockene Pfoten, denn hier ist ein toller Unterstand. Dort sind wir alle vier, jep die Zweibeiner sitzen auch manchmal dort. Stummi hat dort seine Ruhe, wenn ihn der Lärm draußen nervt. Er liegt machmal den ganzen Tag dort und döst.
Ich, die Lizzy bevorzuge ja nach wie vor die Tagesdecke als Zelt. Okay wenn die Zweibeiner draußen sitzen bin ich dabei. Irgendwie wird man mit dem Alter etwas anhänglicher.

Ich ziehe die Flöhe an, kaum bin ich zum ersten Mal draußen komme ich mit Flöhen wieder. Das ist eine echte Plage! Frontline wirkt bei mir seit 2 Jahren nicht mehr. Folhhalsbänder ebenso. So bekomme ich jetzt ein anderes Mittel und zusätzlich eine Tablette, die die Flöhe sofort abtötet. Endlich ist die Zeit vorbei, wo ich mein Fell nur noch hektisch geputzt habe!

Ob Lucky das hier gefallen hätte? Ich weiß es nicht. Aber er war ja nie all zu weit von Haus entfernt. Er blieb lieber in der Nähe.

Der hübsche schwarz-weisse Kater, welcher alle paar Tage regelmäßig uns in Moers besuchte, kommt immer noch. Oft liegt er dann bei den Tannen, dort wo sich Stummi aber auch der kleine Michel gerne aufgehalten haben. Augenscheinlich hat der schwarz-weise Besucher ein zu Hause, denn er sieht nicht aus, wie einer der nur auf der Strasse leben muss.

 

26.Februar 2013
Das erste Jahr ohne Lucky †

Unvergessen - unser Lucky. Genau ein Jahr ohne ihn und er fehlt mir immer noch so sehr. Ich vermisse die abendlichen kleinen Rundgänge. Bei jeder Gelegenheit bist Du auf meine Schulter gesprungen - auch das vermisse ich.
Aber am meisten fehlt mir Dein direkter Augenkontakt.

Du hast mir immer direkt in die Augen angeschaut, Dein erstaunter aber auch fordernder Blick - der war einmalig. Ich habe das links Foto gewählt, denn da schaust Du auch so erstaunt mit Deinen großen runden Augen. Und es erinnert mich an unsere alte Heimat.

Das war die schönste gemeinsame Zeit. Ringrum nur Natur, wenig Nachbarn und somit viel Ruhe und Zufriedenheit. Ich hätte euch alle gern diese Heimat erhalten, aber es sollte nicht sein. Es macht mich nach all den Jahren immer noch traurig. So schön war die Zeit.

Hier in NRW ist alles anders. Wir alle mußten uns erst so gut wie möglich einleben. Du hast Dich nie weit entfernt. Es war Dir zu laut, zu voll und es roch nicht nach Natur.

Und ich bin mir sicher, das Du Dich mit den kleinen Michel sehr gut verstanden hättest. Leider sollte es auch nicht sein. Das Leben ist manchmal schon schwer. Ich werde Dich nie vergessen. :-(

30.Oktober 2012
Michel kämpft um sein Leben

Kater Michel im September 2012Es sah so gut aus mit den kleinen Seelchen und nun muss ich augenscheinlich heute Abend wieder einmal dies schwere Entscheidung treffen: Leben oder Erlösen? -
Mir fiel auf, das Michel seit einiger Zeit nur alle 2 Tage richtig futtert. Nach wie vor hatte er einen unbändigen Durst, sein Stuhl war viel zu hell, aber wenigstens nun geformt.

Auch vom Wesen her änderte er sich. Sonst forderte er mich beim letzten Besuch, der immer zwischen 22 und 23 Uhr stattfand, zum spielen auf. Wenn ich das Laub im Garten zusammenfegte, war er stehts dabei. Wenn ich mich auf einen Stuhl setzte kam er nach ein paar Minuten nach. Erst einige Streicheleinheiten und dann hüpfte er entweder auf meinen Schoß oder belegte den anderen Stuhl. So genossen wir beide das sonnige Wetter. Nun jedoch rührte er sich nicht mehr. Er wollte nicht recht futtern, Streicheleinheiten lies er zu aber man merkte, dass es ihn nicht unbedingt behagte.

Michel rührte den Futternapf in den letzten zwei Tagen nicht an, er bewegte sich ungern und sah irgendwie aphatisch aus. Sein so mühsam angefuttertes Gewicht verliert er nun. Gestern stellte ich ihm ein Schälchen mit frisch gebrühten Hähnchenbrustfilet direkt vor die Nase. Auch dieser sonst schnell gefutterte Leckerbissen ließ er stehen. Da war für mich nun der endgültige Beleg, das er ernsthaft erkrankt sein muss.

Am Nachmittag ging es zum Tierarzt. Der untersuchte ihn, hörte ihn ab. Der erste was er sagte war, "das Tier ist völlig Dehydriert". Und das obwohl er viel zu viel Wasser getrunken hat! Ein schlechtes Zeichen. Die Schleimhäute waren immer noch sehr blass/farblos. Der TA tastete den Bauchraum ab und merkte eine "Verdickung". Das war nur mittels Röntgenbild zu klären. Was auf den Bild zu sehen war, sah besorgniserregend aus. Die Leber und Milz waren stark vergrößert. Ein Tumor wurde vermutet. So mußte auch ein Bildbild erstellt werden. Ja die nächste Hiobsnachricht, denn die Leberwerte waren sehr schlecht. Ob es nun ein Tumor ist konnte der TA nur erkennen, wenn er direkt nachsieht. Michel wurde in Narkose ein Stückchen Milz entnommen. Das wurde eingeschickt. Erst heute Abend werde ich den Befund wissen. Und mir ist ganz bange davor. Denn es wird entscheidend sein, wie es weitergeht. Es könnte laut TA auch eine Virusinfektion sein. Auch das wäre sehr schlecht, denn diese Diagnose gefährdet Madam Lizzy und Stummi.
Man kann es drehen wie man will, es sieht einfach nicht gut aus. Heute Mittag sagte der TA mir, das Michel die Nacht überstanden hat (auch das war fraglich!) und es ihn den Umständen entsprechend gut geht.

Update November 2012

Es ist vorbei. Der kleine tapfere Kämpfer hat verloren. Primäre Leukose so lautete die Diagnose.
Ich bin unendlich traurig. Er hatte so gekämpft und doch verloren. Michel hatte gerade ein paar Monate glücklich leben.



 
30.September 2012
Nun hat der namenlose kleine Tiger einen Namen :-)

Hätte Lucky es noch erlebt, wäre er überglücklich - da bin ich mir ganz sicher. Hier ist er nun sein "Freund", der kleine ehemalige und so scheue kleine Tiger.
Sobald Lucky ihn auf den Hof sah, flitzte er ihm entgegen. Nur er konnte sich den kleinen Seelchen ohne Probleme nähern. Das erste Mal sahen wir den kleinen Tiger im Winter 2010/11. Er war nur Nachts unterwegs, um nicht zu verhungern. Kater Stummi bekam für die Nacht immer eine kleine Portion Trockefutter vor die Tür gestellt und dort bediente sich der kleine Tiger.

Sobald man ihn aus gebürender Ententfernung ansprach, nahm er Reissaus. Wir vermuteten, das er ein Heim hatte, was sich als Fehler entpuppte. Im Sommer letzten Jahres zogen wir auf die andere Strassenseite. Dorthin folgte er uns ebenfalls. Allerdings dauerte es einige Monate, bis wir ihn zufällig am Futternapf bemerkten. Leider gab es zwischen den namenlosen, den ich meist "Musch-Musch" rief und Kater Stummi extreme Kämpfe. Stummi hat sich unser Heim bereits vor einigen Jahren einverleibt und nun machte ihn der Kleine sein Revier streitig und wie. Beide vertrugen sich nicht. Der eine verteidigte sein Revier und der andere kämpfte ums tägliche Überleben.

So kam es, das wir den Lütten ebenfalls fütterten, aber nie im Garten. Er hielt sich meist nur unter den Tannen auf den Hof auf. Dort war er sicher vor Regen, Autos und anderen Gefahren. Monatelang ließ er niemanden an sich ran. Erst nach und nach konnte ich mich ruhig auf der Bank setzen und ihn beim fressen beobachten. Herrje war er dünn, völlig unterernährt und sein Fell sah so verfiltzt aus wie bei einer Langhaarkatze. Sehr langsam fasste er Vertrauen und kam mir bereits entgegen, wenn ich ihm den gefüllten Napf brachte. Und nach und nach konnte ich ihn streicheln und ja irgendwann konnte ich ihn das lose Fell bürsten. Er genoss die Aufmerksamkeit, die er nun jeden Tag zur gleichen Zeit bekam. Aber die furchtbaren Auseinandersetzungen mit Stummi waren schlimm. Mal war Stummi total zerfleddert, mal der Kleine. Meist Stummi. Und so kam es wie es kommen mußte, das Tigerchen schonte auffällig eine Pfote. Trot alledem war Stummi eindeutig der Unterlegende. Oft kam er völlig verstört nach Hause.

Ich hatte den kleinen Überlebungskünstler bereits schon liebgewonnen. Aber es nützte nichts, er mußte endlich ein Heim bekommen. Der kleine namenlose Kater hatte Glück. Wir fanden zwar keine neue Heimat, aber ein Verein half tatkräftig. Nachdem er tierärztlich untersucht, entwurmt, tätoviert und gechipt wurde, haben wir es riskiert und ließen ihn dann auf den Hof. Woh welche Veränderung doch die Kastration brachte. "Zausel" wie ich ihn nun rief, war ganz verändert. Er ließ Stummi seine Ruhe und verhielt sich sehr ruhig, denn er bekam ja täglich mehrmals Futter. Es dauerte etliche Wochen, bis er endlich etwas Gewicht zunahm. Und weitere bis sein Fell sich erholte. Heute ist er ein bildhübscher Tiger.

"Zausel" traute sich sehr schnell in den Garten, mehr noch, er weigerte sich, an seinen alten Futterplatz zu futtern. Nun belagerte er den großen Kratzbaum. Er bedrängte Stummi nicht mehr. Ja und Madam Lizzy ignorierte meist den Neuen. Nur wenn wir beide Abends auf den Hof unsere Runde drehten, dann kam den Zausel in gebührenden Abstand hinterher. Das konnte sie einfach nicht dulden. Zausel ist jedoch zäh im Nehmen. In der Regel hielt er mehr Abstand und begleitete uns doch, da konnte Madam Lizzy noch so viel über die Schultern schauen. :-))

Zausel war mutig und schlich sich sogar in unseren Heim, aber sobald er etwas hörte oder sah außer meine Person, flüchtete er sofort nach draußen. Nun wir haben uns entschlossen, ihn einen richtigen Namen zu geben. Denn wenn er sich mit Stummi und Madam Lizzy verträgt, kann er hier bleiben. Und wenn er eines Tages die Katzenkiste benutzt, darf er auch rein. Zur Übung hat er draußen eine Kiste mit Sand gefüllt. Ja und er hat sie sogar auch schon ab und an benutzt.

Leider hat sich das Verhältnis zwischen Stummi und Michel, ja er heißt jetzt MICHEL, verändert. Stummi hat die Oberpforte und sobald er den Michel sieht versucht er ihn zu vertreiben. Immerhin kämpfen sie nicht mehr, denn Michel ist schneller. Aber auch wenn Michel den vermutlich 3. Winter draußen verbringen muss, hat er alle Chancen ihn sehr gut zu überstehen. Er hat es sich unter unseren paar Tannen im Garten gemütlich gemacht. Als Dach dient eine 5 x 4 Meter große Plane. Er hat dort die größere Hütte stehen, in der er oft heimlich nächtigte. Er hat dort einen windgeschützten und wärmeren Ruheplatz. Ob er jemals ins Haus kommt oder immer draußen bleibt, er hat endlich ein Heim, Menschen die ihn nicht allein lassen, Menschen die sich um ihn kümmern.

Wie Michel seinen ersten Besuch beim Tierarzt gesehen hat, können Sie hier nachlesen
und hier weitere Berichte.
Ein paar Videoaufnahmen können Sie hier anschauen.

 

 



 
27.Februar 2012
Lucky †

Wir trauern um unseren Kater Lucky. Lucky war ein Spring ins Feld. Immer zum Toben oder Schmusen aufgelegt, brachte er viel Freunde und Lachen in unser Herz. Gerade in den letzten Tagen hatte er so viel überschüssige Energie. Er tobte wie ein Jung Spunt durch Wohnung und Garten. Und er liebte die allabendliche Spaziergänge.

Gestern hatte er den Garten nicht verlassen. Aber er flitzte wie die Tage vorher durch den Garten, probierte schon mal die langsam wachsene Katzeminze und raste dann auf die Bäume. Er überfiel Madam Lizzy, jagte sie durch die Gegend um sie dann spielend zu "überrollen". Eigentlich verhielt er sich wie immer. Nichts deutete auf das nahemde und so schnelle Ende hin.

Lucky hatte es sich auf dem Bett bequem gemacht. Einige Minuten vor seinen Tod lag er noch ganz entspannt und schlief. Kurz nach 20 Uhr fanden wir unseren Stern. Er hatte sich umgedreht sodass man sein Gesicht sehen konnte.
Die Augen waren geöffnet, der Blick war starr und die Zunge hing raus. Er war noch so warm, das man meinen konnte, er schläft
Wir vermuten einen Herzinfakt. Er hatte etwas schaumigen Speichel im Schnäuzchen. Und es muss sehr schnell gegangen sein. Es tut so weh, wir sind unendlich traurig. Es ist so still ohne unseren Lucky.......
Ob Lizzy ihren "ollen Stinker" vermisst, ob sie weiß, dass er nicht mehr bei uns ist?

Es wird nie mehr so sein wie es war, denn nun ist der Letzte des Tigertrios nicht mehr da. :-(

Februar 2012
2 Jahre Stille

Glatte 2 Jahre hat es Dosine nicht geschafft, ein paar Zeilen zu veröffentlichen. Es kann doch nicht so schlimm sein, sich ab und an mal für ein paar Minuten hinzusetzen und meine Gedanken zu tippen!

Auf der anderen Seite kann ich es verstehen, das die Dosine nicht die Ruhe oder wie sagen die Menschen immer "Muße" dazu hat.
Auch wir haben die Veränderungen bemerkt. Die beste war natürlich der Umzug. Und dieser war überhaupt nicht stressig für uns. :-). Denn wir sind einfach nur auf der anderen Strassenseite umgezogen. Dort können wir raus und rein, wann immer wir wollen. Welch eine gute Änderung. Madam LizzyDann haben wir zwei große Kletterbäume auf den Grundstück. Ha endlich wieder Grün unter den Pfoten spüren, den Duft von Gras, Pflanzen und als besonderes Schmackel: die anderen Gartenbesucher. Eichörnchen suchen hier jeden Tag nach Futter und etliche Vögel halten sich hier auf.

Na ja nebenan wohnen auch Katzen. Vier Artgenossen, die einen tollen Garten haben, welchen sie nie verlassen dürfen. So kommt es schon mal am Zaun zu kleineren Fauchereien. Stummi ist natürlich mir eingezogen. Aber er kommt meist nur zum futtern rein. Klar bei kalten Wetter bleibt er auch mal drinnen.

Ich hoffe, das die Dosine sich in Zukunft häufiger aufrafft und hier regelmäßiger Neuigkeiten hinterläßt. Macht schließlich keinen guten Eindruck für die Besucher, wenn nichts aktualisiert wird.

Eure Lizzy

Januar 2010
Januar - Ein neues Jahr
Hallo Lizzy hier.

Also na endlich nimmt sich die Dosine Zeit, um unser Tagebuch weiter zu führen. Es ist so viel geschehen, das ich das alles gar icht mehr in Erinnerung habe.

Aber das bedeutenste Ereignis ist der Neue. Ja wohl der Neue hat sich hier breitgemacht. Nun muss ich die Dosine wieder mit zwei meiner Gattung teilen!

Eigentlich kenne ich den Neuen, den sie Stummi rufen schon einige Monate. Der lebte drüben auf den kleinen Platz. Dort sind ein paar kleine Firmen ansässig. Also der Stummi ist nach ören sagen da irgendwann im Mai aufgetaucht. Er wurde gefüttert und erhielt sogar einen eigenen Gartenstuhl, auf dem er sich unverschämter Weise ewig sonnte. Ich weiß das genau, denn ich gehe, mal allein und mal mit Lucky und der Dosine, fast jeden Tag darüber und da habe ich alles gerochen. Auch den Futternapf. Das ist doch klar, das ich von nun an immer einen Kontrollgang machte. Ha und häufig habe ich den geleert!

Und wenn wir den Stummi dort antrafen, habe ich immer versucht, ihn fort zu jagen. Aber der war stur. Ist meist nur ein paar Meter in Deckung gegangen. Dann besuchte er uns Nachts. Ja ich konnte ihn an der Wohnungtür riechen! So verging die Zeit. Bis das Wetter schlechter wurde. Der Herbst lag in der Luft. Dann trottete er eines Tages unseren zweibeinigen Oberhaupt hinterher. Nicht nur das, nein er besaß die Frechheitgleich in die Wohnung zu kommen und um dem noch eine Krone aufzusetzen, legte er sich gleich auf das Bett! Seit diesen Tag an, kam er jeden Morgen rein. Er futterte wie 3 und verpennte den ganzen Tag. Nur Nachts wollte er raus. Und wie ungerecht, denn ich darf nie Nachts nicht raus.

Okay ich "räche" mich dafür jeden Tag. Ich habe in der Küche das sagen. Beide, Lucky und der Stummi, sie müssen erst an mir vorbei. Wollen doch mal sehen, wer hier die Chefin ist. Zumindest wenn es um das Futter geht. Und überhaupt, da gebe ich mir jahrelang die Mühe, damit anständiges Futter in den Napf kommt und er futtert alles. Einfach nur alles. Ich habe die Dosine erzogen, nur gutes Futter zu erbeuten. Das ist doch kontraproduktiv!

Aber immerhin, wegen Stummi wurde draußen neben der Tür eine Hütte hingestellt. So können wir uns bei Regen gut aufhalten, sollte die Zweibeiner mal nicht daheim sein.

Na ja und dann beim Jahreswechsel, der für mich furchtbarste Tag im Jahr,hockten wir alle drei unterm Bett. Das zeigte mir, das der Stummi auch nur ein Kater ist. Ab und zu jage ich ihn durch die Wohnung. Hei das macht mir Spaß, wenn er vor mir wegrennt. Wenn ich mit Lucky tobe, dann verliere ich nämlich immer. Aber bei Stummi "gewinne" ich. :-)

28. Januar - Stummi schwer verletzt
StummiStummi hat eine offene Gelenkfraktur. Details sind unter Katzennews nach zu lesen. Er mußte sogar einige Tage in der Klinik bleiben. Die Behandlung ist teuer.

Jetzt darf er nicht raus, nicht zu viel laufen oder springen. Es wird noch einige Zeit dauern, bis er wieder strommern gehen kann. Erst muss allein heilen.

Wir leben in einer kleinen Sackgasse, aber viele Autofahrer meinen die paar Meter als Rennstrecke zu benutzen. Wenn Stummi von Auto erfasst wurde, dann ist es der dritte seit November 2007!


Es waren ja "nur" Katzen. Wann trifft es ein Kind?????

 

Dezember 2009
Guten Rutsch
Wir wünschen allen Besuchern einen guten Rutsch ins neue Jahr. Mögen alle sinnvollen Wünsche in Erfüllung gehen. :-). Allen Artgenossen allzeit ein warmes Plätzchen und einen stetig gefüllten Futternapf.

Dieses Jahr war die Dosine zeitlich mit einer wichtigen Petition so eingespannt, dass sie hier keine weiteren Aufzeichnungen tätigte. Leider. Aber sie gelobt Besserung.

Eure Lizzy und Kater Lucky

Oktober 2009
16.Oktober - Heute vor einem Jahr mußte ich Burschi gehen lassen.
Burschi mein Glühwürmchen, ich trauere immer noch um dich. Ich komme gerade von deinen letzten Ruhestätte. Lange habe ich dort verweilt und an all die wunderbaren Jahre gedacht. Und an deinen Kumpel Charly, der knapp ein Jahr vor dir getötet wurde. Ihr beide liegt jetzt nahe beisammen. Lizzy und Lucky waren auch da. Aber das weißt du ja, wir besuchen euch jeden Abend.

Ihr seid nicht allein. Seit März lebt dort der Kater Stummi. Stummi wird er gerufen, weil er einen amputierten Schwanz hat. Er kam eines Tages und blieb. Ich bin mir sicher, das du ihn gemocht hättest, Charly wohl kaum, wäret ihr beide noch bei uns......
Ach und seit einiger Zeit kommt jeden Abend ein Igel, er bedient sich an Stummi Futternapf.

Gleich Burschi, gleich ist es soweit.... ich schaue auf die Uhr, ich höre sie, obwohl es gar nicht möglich. Gleich mein Glühwürmchen ist das erste Jahr auf die Minute genau vorrüber.....

Der Zimmerbambus, den ich Dir noch am letzten Tage gekauft habe, steht immer noch dort, wo du ihn zuletzt gesehen hast. Immer wenn ich ihn anschaue, denke ich an dich. Ich sehe dich, wie daran zupft und muss lächeln und zugleich werde ich traurig. Schon komisch, das dieser Bambus auch noch nach einem Jahr da ist. All die anderen haben nie lange gehalten.

Madam Lizzy ist wie eh und je jeden Abend draußen. Lucky auch, nur dass er sich solange es hell ist, in unmittelbarer Nähe aufhält. Er erinnert mich jeden Abend daran, das wir unsere kleine Rund drehen. Zielstrebig geht zur Kiwipflanze. Das heißt dorhin, wo die abgeschnittenen Äste liegen. Er reibt sich an den Ästen, kaut dran und nichts kann ihn dabei ablenken. Madam Lizzy vertritt dich einigermaßen in Sachen Maus- und Rattenjagd. Natürlich kann niemand dich ersetzen. Du warst der beste Jäger aller Zeiten.

Burschi mein stolzer Jäger, ich zünde heute für KERZE eine Kerze an.

November 2008
16.November
Am frühen morgen, so gegen 5 Uhr hörten wir draußen einen Artgenossen singen. Dosie schoss regelrecht hoch, denn es hörte sich wie Burschis Gesang an. Sie saß sehr lange am Fenster. Sie weinte leise. 32 Tage ist Burschi nicht mehr bei uns.

Lucky hat sich verändert. Er ist viel anhänglicher geworden und er 'sabbelt' jetzt auch sehr viel. Er braucht viel Aufmerksamkeit, viele Streicheleinheiten. Trotz alledem fordert er die Dosie jeden Abend auf, die gemeinsame kleine Runde zu drehen. Es macht uns viel Spaß so durch das Laub zu toben. Es raschelt toll. Die Dosie geht fast jeden Abend mir uns. Danach wollen wir beide einen kleinen Imbiss einnehmen und anschließend entweder wieder nach draußen oder erst ein wenig ausruhen. Peinlich achtet die Dosie darauf, dass wir nachts drinnen sind. - Das passt uns gar nicht. Wir sind am liebsten in der Dunkelheit draußen.

09.November
Seid 3 1/2 Wochen ist unser Burschi nicht mehr bei uns. Es ist sehr still geworden. Ich die Lizzy spiele zwar mit Lucky, aber wir merken beide, dass alles anders ist. Ich habe mit Burschi zwar selten getobt, aber auch mir fehlt er.

Und weil er nachts oder am frühen Morgen nach draußen wollte, konnten Lucky und ich auch raus. Nun steht die Dosi nachts nicht mehr auf, um uns die Tür zu öffnen. Lucky schaut immer noch regelmäßig zum Computerstuhl. Sucht er Burschi? Er lag dort oft. Einziger Trost: die Dosi hat immer noch ihr Nachtlager im Wohnzimmer. Sie sagte mal, das Lucky es braucht. Na ja und seid einiger Zeit schleiche ich mich dann auch hin und liege ganz nahe bei Lucky.

Gestern bekam ich ein neues Flohhalsband umgelegt. Ich mag es gar nicht. Es riecht - nein für mich stinkt es! Die Dosi hat meinen Namen und Anschrift darauf geschrieben. Sie sagt, es ist wichtig, denn es kann mir mal eines Tages helfen. I ch weiß nicht, was sie damit meint. Aber wenn sie es mir so sagt, dann will ich ihr mal glauben....

Ja und sonst? - gibt nicht viel zu erzählen. Die dunkle und unangenehme Jahreszeit ist da. Und die macht schläfrig.
So ich verabschiede jetzt und verbleibe mit freundlichen Schnurrrrrrr - eure Lizzy
Nachtrag: vielleicht schafft es die Dosi endlich ein paar neue Aufnahmen von Lucky und mir online zu stellen !

Oktober 2008
16.Oktober

Hallo Lizzy hier: Heute ist ein schwerer Tag........ der letzte gemeinsame Tag mit unseren Burschi. Er schläft den ganzen Tag. Morgens hat die Dosie ihm sein Lieblingsfutter zubereitet: zart gedünstetes Hähnchenbrustfilet. Und das hat unser Oldie genossen. Statt eines Bäuchleins hat er nun eine 'Kugel'. Die Dosie versucht, den Tag so 'normal' wie möglich zu verbringen. Denkt sie, wir merken es nicht?

Burschi ist stark. Er kämpft gegen vieles. Erst die Nieren, dann de Schilddrüse, das Herz, der Blinzknorpel und nun ist er auf dem anderen Auge sogar blind. Dosie sagt, es ist eine schwere Augenerkrankung und schon zu weit fortgeschritten. Die Nickhaut ist total verschoben und ganz trübe, das Auge tränt fürchterlich und Burschi kann auf diesem Auge nicht mehr sehen.Er rennt mich sogar um, oder stößt gegen die Türen.
Ich beobachte die Dosie. Sie weint. Nein keine Tränen sind zu sehen, sie weint trotzdem - ich spüre es. Die letzte Nacht war schon sehr unheimlich. Burschi wollte nicht raus. Für mich ist das immer schlecht. Denn wenn Burschi raus geht, flitze ich immer hinterher. Oder vielmehr, ich überhole ihn und sitze zuerst an der Tür.

Überhaupt waren die ganzen Tage bedrückend. Wir alle sahen, wie unser Jäger mehr und mehr abbaut. An manchen Tagen hat er sich nicht mal in der Küche aufgehalten. Wenn dann nur kurz - ohne zu futtern. Dann hat er wieder 'Rotes' erbrochen. Das soll Blut sein, sagt Dosie. Ja und dann kam er kaum die Treppe mehr hoch, oder er brauchte Hilfe, um auf den Schrank zu kommen.

Als die Dosie nachfolgende Zeilen schrieb lag ich direkt auf den Schreibtisch:

Ein jeder Stern verliert im Laufe Jahre an Kraft. Unaufhaltsam - bis er ganz erlischt und nicht mehr ist.

Wir alle treten diese letzte Reise an. Wir gehen wie wir gekommen sind. Wir alle sind nur Gast auf dieser Welt.

Auch Du mein Burschi verlierst die Leuchtkraft, auch Du wirst bald diese Welt verlassen.

Du bist anders als alle anderen Fellnasen. Du liebst und brauchst deine Freiheit, deine Rundgänge durch`s Revier.

Du bist der erfolgreichste Jäger. Du bist der Sozialste von allen, denn du hast anderen dein Futter spendiert.

Du hast mehr als neun Leben, denn du hast viele Abenteuer überstanden. Spontan fällt mir da dein Bootsgang ein. 10 Tage ohne Nahrung, ohne Wasser! Oder die schweren Verletzungen durch den Hund. Es sah nicht gut aus... Ja Burschi andere hätten das alles nicht geschafft. Aber du hast soviel Kraft gehabt.

Ich bin sehr stolz auf dich.
Ich habe Angst, denn ich muss dich gehen lassen.

Deine Krankheiten schreiten unaufhaltsam vorran. Die Nieren, das Herz und die Schilddrüse, die Zyste am Schwanz - müßte auch dringend operiert werden. Du hörst kaum noch - wie groß die Gefahr, wenn du draußen bist, hast du schon erleben müssen. Auf einem Auge hat Nickhaut hat sich gelöst, ist ganz trübe - blind; das andere verletzt - der Blinzknorpel mußte entfernt werden - ein weiterer Eingriff ist nicht unwahrscheinlich. Der nächste Zahnarzttermin ist längst überfällig.

Und die vielen lebensnotwendigen Medikamente: Jeden Tag sitzt du vorm Kühlschrank, wartest auf die Leckerei in Form von Aufschnitt. Hast nicht bemerkt, das ich 'schummel..... Du verträgst keine Betäubung mehr, du würdest nicht mehr aufwachen.....

Ob ich will oder nicht, der Abschied naht - das tut weh.
Es wird sehr still werden so ganz ohne dich.
Deinen lautstarken Gesang, dein Rufen nach Charly und noch so vieles - all das wird mir fehlen....

Am Abend kam ein Fremder in die Wohnung. Er roch nach Angst, Medizin und ganz anders, als andere Besucher. Lucky und ich wurden in das andere Zimmer getragen. Ja dann hörten wir, wie Burschi laut schrie. Lucky und ich versteckten uns. Wir hörten, wie die Menschen nebenan leise redeten. Es kam mir endlos lange vor, bis dann die Tür wieder aufging. Der Fremde war weg und die Zweibeiner weinten. Ja sogar der Große. Nur wo war Burschi? Nirgends zu sehen.... Die Dosie flüstert mir gerade is Ohr, dass sie jetzt nicht mehr weiter schreiben kann. Sagt mit Tränen in den Augen kann man schlecht schreiben...
So mus ich mich später wieder melden.

Broschicats Kater Burschi .... sein letzter Tag
Von leuchtend Stern zum 'Glühwürmchen' - danke für die wundervollen Jahre

04.Oktober

Hallo Lizzy hier,
ja was soll ich berichten?Burschi mit verletzter nickhaut - Unser Oldie Kater Burschi ist wieder verletzt! Ja liebe Leser, es sind gerade vier Wochen vergangen und nun ist er wieder krank. Diesmal ist es am Auge.

Die Dosie sagt, es ist der Blinzknorpel von der Nickhaut. Hä ? - das verstehe ich zwar nicht, aber es muss schon schlimm sein. Oder warum mußte Burschis in aller Herrgottsfrühe zum Tierarzt?

Also ich selbst kann es nicht verstehen, warum Burschi ewig Probleme hat. Okay er ist schon sehr alt, aber trotzdem. Wir Katzen sind doch zäh und haben mehrere Leben. Oder stimmt es nicht? Die Menschen lamentieren jedenfalls oft darüber.
Die Dosie hat also die 'Akte Patient Burschi' wieder aktualisiert. Quereinsteigerlink.

Ich befürchte, dass ich wieder nicht genügend Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten bekomme. Die 'erntet' jetzt unser Oldie!

September 2008
21.September

Hallo Lizzy hier, so endlich sind die letzten Wunden von Burschi abgeheilt. Endlich hat die Dosie auch wieder mehr Zeit für MICH! Die letzten Wochen war sie fast nur für Burschi da. Nun spielt sie wieder mehr mit uns. Okay den allabendlichen kleinen Rundgang hat sie selten ausfallen lassen, aber alles andere war doch sehr mager. Ich hörte immer nur Burschi hier, Burschi da und so weiter. War ja schlimm. Nicht das ich eifersüchtig war, nein das würde ich niemals zugeben.

Lucky und ich hatten lediglich den Vorteil an Burschis Medikamenteneingabe teil zu haben. Ne ne nicht die bitteren Pillen, sondern wir bekammen immer etwas von der 'Umverpackung' in Form einer dünnen Aufschnittscheibe ab.

Tja nun verabschiedet sich langsam der Sommer. Vorbei die lauen Nächte. Trotzdem bleibe ich nachts noch lieber draußen. Ist der Dosie gar nicht recht, aber wir sind nun einmal Nachtaktiv! Die Dosie kontert, dass wir dann versucht wären über die Hauptstrasse zu gehen. Und wenn wir morgens nach Hause wollen, ist eben sehr viel Verkehr.

Während Burschi kränkelte, habe ich mich mehr mit der Jagd beschäftigt. Und das sehr erfolgreich. Fast jeden Tag kam ich mit Beute nach Hause. Aber auch Lucky ist kein schlechter Jäger. Selbstverständlich nicht so erfolgreich wie ich. Das muss ich hier einfach mal kundtun. Schließlich mußte ich vor ein paar Jahren meinen Nachwuchs lehren, wie man Beute macht - nicht wahr Kater Lucky?! Aber das ist 'Schnee von gestern'. Heute jage ich nur noch für mich.

Riesigen Spaß habe ich auch beim toben mit Lucky. Er versteckt sich meist, aber ich sehe ihn. Mit Begeisterung ärgere ich auch Burschi. Pöh vor seinem Alter habe ich keinen Respekt! Meist gehe ich zu ihm, schnuppere, ob es sich auch wirklcih um Burschi handel, wenn ja, dann lecke ich ihm eines seiner Ohren..... und dann zwicke ich ihn. Ich beiße rein! Ja dann heißt es, die Pfoten übern Boden fliegen lassen und Abstand nehmen. Denn Burschi versucht, mich zu 'katzpfoten'. Mhhh ihr wisst nicht, was 'katzpfoten' ist? Ja das ist schlecht. Der Begriff 'Katzen' passt immer. Schließlich sind wir Katzen. Wenn ich also schreibe, Kater Burschi katzpfot mich, dann heißt das in eurer komischen Menschensprache, 'Burschi haut mich. Ist doch gar nicht so schwer, wenn es heißt, Katzen katzen. Ein sehr kluger und mir recht angenehmer Schriftsteller hat darüber geschrieben: Katzen katzen.

So für heute soll es genug sein. Es ist früher abend und ich gehe jetzt mal mein Revier abchecken. Muss ja nicht sein, dass sich hier fremde Artgenossen sesshaft machen.....
Bis zum nächsten Mal, eure Lizyy
 

August 2008

17.August |  Sonderseite 'Patient Burschi' klick

12.August |  Sorge um Burschi

Die Sorgen um Burschi reißen nicht ab. Wieder kam er mit Verletzungen nach Hause. Seit ein paar Tagen habe ich das Gefühl, er hat eine 'dicke Backe'. Heute konnte ich endlich beim abtasten fühlen, das er entweder Probleme mit den Zähnen hat. Eventuell ist ein Zahn entzündet und es ist eine Zyste. Er könnte aber auch durch fremde Hand verletzt sein. Dafür spricht, dass er weitere kleine Wunden hat. Am Auge, am Ohransatz und an der Lende.

© by broschicat.de 2008 - Kater Burschi    © by broschicat.de 2008 - Kater Burschi


Dagegen spricht, dass er loses Fell an der 'dicken Backe' hatte. Das könnte von einen Kampf mit einen Artgenossen sein. Gestern habe ich gesehen, dass er an den Lippen eine weitere Wunde hat. Dort fehlt gut 2 bis 3 cm Haut. Es sieht glatt und dunkel aus. Heute allerdings blutete es leicht. Auch sind die Wundränder nicht mehr glatt. Trotz alledem scheint er keine Probleme bei der Nahrungsaufnahme zu haben.

Nun steht also der nächste Tierarztbesuch an. Ich hoffe sehr, dass er die Fahrt übersteht und nicht kollerbiert. Vermutlich muss er auch geröngt werden und das ist halt nur in der Praxis möglich.

Und es ist unerläßlich, die Blutwerte zu bestimmen. Wenn die Werte wegen seiner Nierenerkrankung sehr schlecht sind, muss ich in mir kehren und entscheiden, wie es weitergeht. Wenn es weitergeht. Heute bin ich sehr traurig....

2.August |  Hallo hier ist Lizzy
Wurde auch Mal Zeit, dass Lucky seinen Senf dazu gibt. So kenne ich ihn. So liebe ich ihn.

Also auch ich geniesse den Freigang in vollen Zügen. Manchmal komme ich erst gegen 23 Uhr nach hause. Tststs die Dosie meckert dann immer.© broschicat - Madam Lizzy im August 2008 Was will sie? - wir sind halt nachtaktiv. Sie sagt, dass sie sich immer sorgt, wenn wir draußen sind. Meint sie, ich kann nicht auf mich selbst aufpassen? Typisch Mensch.
In Sachen Burschi hat Lucky reichlich untertrieben. In den letzten Tagen sah es so aus, als ob Burschi am Anfang des Regenbogens steht. Etliche Male sah ich, wie er kurzatmig, ja nach Luft hechelte. Sein Fell ist stumpfer geworden. Sein Gequarke nervt mich und ich ärgere ihn zwar bei jeder Gelegenheit, aber wenn er nicht mehr da ist, wem soll ich dann ärgern? Lucky wehrt sich und ich verliere ewig. Also Burschi sei stark, ich brauche Dich noch!

Ich sehe wohl die Sorgenfalten bei der Dosie. Sie war heute wieder beim TA, um die teuren Medikamente für ihn zu holen. Nun bekommt er drei verschiedene. Darauf kann ich verzichten, aber nicht auf die 'Umverpackung'. Denn die Dosie steckt die bitteren Medizin immer in einer Aufschnittscheibe. Lucky und ich bekommen immer ein Stückchen ab.Ein Geschenk von Monika Bahr Heute hat sie von Frau Monika Bahr einen Schutzengel bekommen. Wollen wir mal hoffen, das dieser stark genug ist und Kumpel Burschi beschützen kann......


So liebe Leser, ich verabschiede mich für heute und grüße alle Fellnasen, Sofarollen und die notwenigen Dosenöffner.
Lizzy aus Moers



1.August |  Moin moin Lucky hier
Ist es denn zu fassen, nun ist der August angefangen. Wieder zwei Monate ohne Eintrag!

Okay, man brauch ja nicht jeden Tag etwas schreiben, aber ist es denn zuviel verlangt, wenn die Dosie einmal im Monat ein paar Zeilen niederschreibt?

Endlich - endlich konnte ich auch mal Nachts draußen bleiben. Ihr müßt wissen, dass ich tagsüber döse, quasi mich von meinen nächtlichen Streifzügen erhole, um dann in der Dunkelheit auf die Pirsch zu gehen. Das war schon immer so. Aber seit wir in diese Stadt gezogen sind, durfte ich nachts einfach nicht raus.

Es ist seit etlichen Tagen viel zu warm. Wir alle leiden darunter. Burschi besonders. Überhaupt hat sich sein Zustand verschlechert. Zwar schreit er jetzt nicht mehr jede Nacht, aber wenn, dann müßten eigentlich alle hier in der Strasse aufrecht in ihren Betten sitzen. Burschi hört noch schlechter. Wenn die Dosie ihn von hinten anspricht, reagiert er gar nicht! Ich weiß, dass sie sich deswegen große Sorgen macht. Schließlich fahren hier diese luten stinkigen Blechdinger, die von den Zweibeinern Auto genannt werden.© broschicat - Kater Lucky im August 2008 Und ihr könnt mir glauben, es gibt genug rücksichtslose Fahrer! Deshalb gehe ich tagsüber auch nicht an die Strasse, sondern bleibe schön hier im Hof oder auf den Garagendächern. Dort haben wir jetzt einen 'Dachgarten'. Die Dosie hat allerlei Töpfe mit Grünzeugs hingestellt. So finden wir Schatten. Und außerdem können wir rechts über das Dach zum verwilderten Nachbargelände gehen. Na eben dort, wo die Lizzy von der Feuerwehr befreit werden mußte. Ist mir immer noch ein Rätsel, wie sie das geschafft hat......

So genug für heute. Ich verziehe mich jetzt wieder auf das Bett. Muß ja für den Abend fit sein. Bis zum nächsten Mal - euer Lucky.

 

Mai 2008

7.Mai |  Hallo hier ist Lizzy
Na endlich hat Frau Dosie etwas Zeit, um unser Tagebuch zu aktualisieren! Über 1 1/2 Monate sind nun vergangen. Im Grunde gibt es auch nichts Außergewöhnliches zu berichten. Alltagstrott nennen die Menschen das.

Oder doch, uns Lucky hat eine 'Mausquelle' aufgetan. Fast jeden Abend sitzt er nun mit einer leckeren Maus vor der Tür. Das heißt natürlich nicht, das er jede auch vertilgen kann. Burschi klaut ihm etliche. Na ja und ich, Madam Lizzy gerufen, werde wohl demnächst auch versuchen, Lucky ab und zu eine zu stehlen. :-)

Es macht mir Freude mit ihm abends unten im Hof zu toben. Die kleine Rasenfläche wird so gut wie gar nicht gemäht und so ist es eine idealer Platz für uns. Dann rasen wir den Baum hoch, weiter auf das Garagendach, um dann wiederum vorne die Treppe runter zu stoben und den Rasen zu erobern.

Das Dilemma mit der Feuerwehr habe ich einfach hinter mir gelassen. Was soll das auch. Nach vorne schaun heißt das Motto. Obwohl.....irgendwie ist mir das mit den Autos hier nicht geheuer. Sie fahren viel zu schnell, machen Krach und häufig sind sie 'blind'!

Während ich gerade der Dosie diese Zeilen diktiere, quarkt Burschi mal wieder. Man hat er ein lautes Organ. Das geht sogar mir durch Mark und Pfote. Wir alle haben bemerkt, dass er mehr quarkt, wenn zunehmender Mond ist. Dosie sagt, dass er das früher auch schon eine ganze Zeit tat. Ich finde aber, seitdem unser Chef Charly nicht mehr ist, jammert Burschi mehr. Aber bitte, das ist meine Meinung. Überhaupt ist Burschi sehr tapfer. Jeden Tag bekommt er die bittere Pille und so was aus der Spritze. Nein er wird nicht gestochen, die flüssige Medizin muss er schlucken.

Seit Tagen ist es sehr warm und da ich ein schwarzes Fell trage, 'glühe' ich besonders. Daher suche ich mir draußen immer ein schattiges Plätzchen. So und jetzt gehe ich nach draußen. Die Blumen verlangen Wasser.

 

März 2008

17.März |  Drama um Kater Burschi
Die Hiobsbotschaften reißen nicht ab. Diesmal hat es Burschi erwischt. ;-(
© by broschicat.de - Kater Burschi verletzt 2008

Gestern gegen 20 Uhr ist Burschi und Lucky raus. Es regnete, aber das hält die Jungs ja nicht ab. Nach ca. 1 Stunde saßen sie dann direkt an der Wohnungstür. Burschi war so nass, das habe ich bei einer Katze noch nie gesehen. Ich habe ihn abgetrocknet. Aber er entzog sich schnell und putzte sich selbst. Okay dachte ich noch, dann putzt er sich halt selbst. Er sah aus, als ob er tief in dreckigen Wasser war. Denn das Handtuch war dunkelbraun bis schwarz gefärbt. Dachte noch, er ist in irgendeine Wassertonne gefallen, weil er richtig gestunken hat.

Aber als er nach ca. 20 Minuten nicht in die Küche ging ( ist ja grundsätzlich sein erster Gang, wenn er reinkommt), wurde ich stutzig. Er lag auf dem Sofa und döste. Ich habe ihn dann untersucht und da zog er gleich den linken Hinterlauf weg. Oje und dann sah ich in Nähe der linken Achsel eine größere Platzwunde, am Hinterlauf eine kleinere Wunde. Er blutete nicht. Aber bei der großen Wunde war rundume weitläufig zusätzlich das Fell gelöst. Er ließ sich auch nicht weiter untersuchen.

Zum Glück war der TA zu erreichen, sonst hätte Burschi einen weiten Weg zur nächsten Klinik und das wäre fatal in seinem Zustand. Burschi bekam eine Narkose, was in seinem Zustand (Nieren schwer geschädigt, Herz angegriffen) nicht ungefährlich ist. Du glaubst es nicht, Burschi hat sich so gegen die Nakose gewehrt, der TA mußte 2 x nachspritzen. Ich habe die Stiche nicht gezählt, aber es waren etliche.

Sein Zustand ist unverändert. Er bewegt sich wenig, döst viel, aber er frisst nicht. Er bekommt täglich 125 mg Pennecilien, und dann soll ich ihm täglich Zucker auf der Wunden streuen. Der TA sagt, es heilt dann schneller (will heißen, es bindet die Feuchtigkeit und es bildet sich schneller eine Kruste).

Wenn er nicht futtert und trinkt, sieht es nicht gut aus. Und auf Dauer eine Zwangsernährung kann nicht sein. Am Mittwoch muss er wieder zum TA. Außerdem soll ich den täglich telefonisch berichten.

Wir vermuten, dass Burschi vom Auto erwischt wurde. Drüben auf den Platz (erlaubt sind dort 5KM) ist nämlich eine große Wasserpfütze, welche tief genug ist, um einen ganzen Katzenkörper aufzunehmen. Denn er war so dreckig. Ich bin nur froh, dass er nach hause gekommen ist.

Lizzy erholt sich derweil zusehends. Die Krallen wachsen zwar nur langsam nach, aber sie verhält sich ansonsten wie immer. Oder nein, sie dufte am Wochenende tagsüber mal raus. 3 x kratzte sie an der Tür, als ein lauteres Auto kam. Das erinnert sie wohl an die Feuerwehrzüge.

So langsam bin ich in Sachen Katzen und Moers am verzweifeln. Es ist so eine kleine Sackgasse. Auf beiden Seiten parken Autos. Man kann eigentlich gar nicht so schnell fahren. Aber die Leute haben hier einen ganz eigenen Fahrstil. Denken überhaupt nicht daran, dass zwischen die ganzen parkenden Autos auch Kinder sein können?! Oder haben einige Menschen Spaß daran, mit dem Auto Katzen 'platt zu machen' ? - Wer nicht für Tiere bremst, der macht auch vor Kindern nicht halt.

Text von Sekretärin Dosie 

broschicat.de - Burschi 17.03.2008

 

Nachtrag von Madam Lizzy

Puh war das wieder ein Stress. Dosie hatte mich gestern abend einfach links liegen lassen. Ich kann ja verstehen, dass sie sich große Sorgen um Burschi macht, aber wo bleiben denn Lucky und ich? Als sie spät abends vom Tierarzt zurück waren, roch der Burschi komisch. Und wie er sich bewegte, also wirklich. Natürlich haben wir ihn ordentlich untersucht. Man kann ja sonst nicht wissen, ob der ewig umkippende Kater auch unser Burschi ist.

Die Narkose war noch nicht vollkommen weg, aber er mußte auf den Topf und hat unterwegs alles verloren. Na denke, dass wäre allen passiert. Also Pfote drüber. Der einzige Vorteil war, dass die Dosie ihr Nachtlager im Wohnzimmer aufgeschlagen hat. Selbstverständlich sind Lucky und ich gleich rauf und haben uns eingekuschelt. Wurde ein bischen eng, als die Dosie auch unter die Decke schlüpfte, aber das mag ich ja.

Eine ganze Zeit später kam sogar Kumpel Burschi und legte sich zu uns. Eigentlich mag ich es nicht, wenn man sich zu nah an mich legt, aber diesmal habe ich es zugelassen.

Den ganzen Tag über konnte ich die Anspannung bei der Dosie spüren. Sie versuchte Burschi die Medikamente zu geben, aber er hat 'den Braten gerochen' und verweigerte sogar die extra für ihn gekaufte Leberwurst. Ja er muss wirklich sehr krank sein.

Heute abend ging ewig das Telefon. Viele haben angerufen und gefragt, wie es Burschi geht. Als ich in der Klemme war, tat es niemand. Irgendwie habe ich den Verdacht, dass Burschi ein Kater der Öffentlichkeit ist - quasi eine Berühmtheit.

So jetzt werde ich mir die abendlichen Streicheleinheiten abholen.....nicht, das Lucky mir zuvor kommt und Dosie belegt. ;-)
bis zum nächsten Mal eure Lizzy

 

10.März |
Moin moin, heute fühle ich mich in der Lage, ein paar Zeilen zu diktieren.

Ich war nämlich letzte Woche in einer sehr schlimmen Lage: in luftiger Höhe von ca. 3 Metern auf einem Dach 'gefangen'. Ich steckte richtig fest und konnte mich nicht mehr selbst befreien. Stundenlang mußte ich auf Hilfe warten, und das obwohl ich nur ein paar Meter von zu Hause war. Was mir widerfahren ist, will ich hier ncht noch einmal erwähnen. Hier in der Katzenklappe unter Abenteuer ist alles nach zulesen.

Es geht mir von Tag zu Tag besser. Aber es wird noch lange dauern, bis meine Krallen nachgewachsen sind und ich nicht bei jeden Krach zusammenschrecke. Aber heute war ein besonderer Tag. Denn ich bin zum ersten Male nach meinen schrecklichen Erlebnis wieder durch die Wohnung gerannt - trotz stumpfer Krallen. Woh war das schön. Außerdem verspüre ich wieder Hunger. Aber die Frau Dosie teilt es genau ein. Sie ist, wie andere Menschen auch, der Meinung dass ich abspecken muss. Die sollen sich mal an der eigenen Nase anfassen! Schließlich giebt es genug Menschen, die eine etwas zu 'runde Wampe' haben.

Nun darf ich vorläufig nicht einen Zentimeter vor die Tür. Frau Dosie sagte mir, solange die Krallen nicht nachgewachsen sind, muss ich mich als 'Sofarolle' zufrieden geben. Hat die überhaupt `ne Ahnung, wie schlimm das für mich ist?

Auch mag und kann ich noch nicht wieder mit Lucky toben. Was bleibt mir dann? Nur pennen, zu schmusen, aber keine vernünftige Bewegung. Die werden schon sehen, das so meine Rundung nicht weniger wird....

Heute hat Frau Dosie einen Brief an meine Retter geschrieben. Also wirklich, Dosie hat keine Ahnung. Retter sind es ja, aber die haben mich mit den Bohrhammer 'gefoltert'. Habe das Geräusch immer noch in den Ohren. Na ja, aber nach Menschenart hat die Dosie es wohl richtig gemacht.

So hier werde ich mein Diktat beenden. Ich werde mich gleich ins Bad begeben und darauf warten, die Frau Dosie duschen geht. Und dann wird wieder ganz viel geschmust. Mehr wird mir ja zur Zeit nicht gegönnt!

Ein liebes Fellgestreichel an die Artgenossen - eure Lizzy

Februar 2008

13.Februar |
Seid ein paar Tagen scheint die Sonne. Und juhuu endlich durfte ich mal raus. Welch ein Gefühl!!! Natürlich bin ich ganz in der Nähe geblieben. Ich muss ja erst Mal die Umgegend kennenlernen. Aber es war wundervoll, sich auf den Dächern in der Sonne zu räkeln. Ich muss mich erst an die Umgebung gewöhnen. Als noch im Norden lebten, war alles ganz anders. Hier sind viele Autos, Radfahrer und Menschen. So viele habe ich in meinen Leben noch nie gesehen. Frau Dosi hat gleich zum Knipser gegriffen. Ein bischen unscharf, aber ich möchte doch, dass man mich mal 'Live' sehen kann.
  

Broschicats Lizzy 02.2008_1   Broschicats Lizzy 02.2008_2
Lizzy schaut mal um die Ecke.              Woh endlich wieder raus!

Broschicats Lucky 02.2008_1   Broschicats Lizzy 02.2008_3   Broschicats Lizzy 02.2008_4
'Wampen'-Lizzy                 Nein nicht ich, die Lizzy, dass ist Lucky                     Von hier die beste Übersicht


Klaro dass ich von nun an immer raus möchte.......

03. Februar |
Zunächst muss ich mich für die lange 'Auszeit' entschuldigen. Über zwei Monate habe ich nichts schreiben lassen. Mir war auch nicht danach. Charly fehlt uns allen immer noch. Wir vermissen ihn sehr.

Die Weihnachtstage haben wir alle ruhig und zurückgezogen verbracht. Frau Dosi hat oft heimlich geweint. Sie dachte wohl, dass ich es nicht bemerke. Der Jahreswechsel war diesmal hier sehr laut. Lucky und ich haben uns gemeinsam Punkt null Uhr unters Bett gerettet. Wie können die Menschen solchen Lärm und Gestank bloß ertragen? Also ich wüßte schon, was ich dafür eingekauft hätte. FRau Dosi sagt ja auch immer, dass die Leute das Geld zum Fenster rausschmeißen.

Ich habe viel mit Lucky getobt. Wenn er doch bloß nicht so schnell wäre! Aber ich habe mich tapfer geschlagen - trotz meiner Leibesfülle. Ja Leibesfülle, die Zweibeiner sagen, ich wäre viel zu dick. Dabei futtere ich gar nicht so viel. Es kann nur daran liegen, dass ich zu wenig Bewegung habe!

Unser Burschi, der alte Rattenjäger, hat sich etwas erholt. Er erbrach eines Tages blutigen Speichel. Dann ging es zwangsweise ab zum Tierarzt. Die Diagnose war schlimm. Seine Nieren arbeiten nicht mehr richtig. Er muss nun lebenslang Medikamente und ein Spezielles Futter für Nierenkranke zu sich nehmen. Die Behandlung hat angeschlagen. Auch hat Burschi wieder bishen Gewicht zugelegt. Er war ja so mager, obwohl er futtert und futtert und futtert.

Ich habe gehört wie die Zweibeiner sich über ihn unterhalten haben. Eigentlich muss dringend ein Blutbild gemacht werden. Aber sein kleines Herz ist auch in Mitleidenschaft gezogen. Und der Tierarzt will nichts riskieren, denn Burschi läßt sich nichts so mir nichts dir nichts Blut abzapfen. Er ist schließlich ein Halbwilder, wie Frau Dosi immer sagt.Burschi müßte dann ein leichte Narkose bekommen. So bleibt nur abzuwarten, bis er sich so weit erholt hat, dass der Tierarzt endlich weiter tätig werden kann. :-((

So und nun muss ich schnell in die Küche. Ich höre die Frau Dosi da klappern....
Bis zum nächsten Mal eure Lizzy

Dezember 07

2.Dezember |
Ein trauriger Tag. Die Dosi ist heute nicht in der Lage meine Gedanken zu Papier zu bringen. Sie wird es später nachholen.

Nun sind wir nur noch drei Fellnasen. Die Dosis haben unseren Chef gefunden......... :-(((((
Diktiert von Lizzy

1.Dezember |
Die Stimmung hat einen Tiefpunkt erreicht. Alle machen sich Sorgen. Ich glaube, sie wissen dass Charly nicht wieder kommt.

Lucky und Burschi dürfen jetzt nur nach draußen, wenn es hell ist. Und so habe ich mehr von Lucky, denn mit ihn spiele ich am liebsten. Na ja eigentlich spiele ich nur mit ihm. Burschi zwicke ich gerne in die Ohren und vertreibe ihn auch aus der Küche. Das mach(t)e ich bisweilen auch mit unseren Chef Charly.

Heute sind wir allein. Die Zweibeiner sind gemeinsam fortgefahren. Meine Dosi weinte, als sie nach hause kamen. Auch läßt sie einiges an Arbeit liegen. Sie ist einfach mit den Gedanken nur bei Charly.

Am Abend machen sie das Licht spät aus und verziehen sich ins Bett. Aber weningstens haben die Dosi und ich wieder gemeinsam geduscht. Ja ihr lest richtig, wir duschen zusammen. Ich gehe erst unter die Dusche, wenn das Wasser nicht mehr läuft. Darüber berichte ich ein anderes Mal.
Diktiert von Lizzy

November 07

30.November |
Ich verstehe die Welt nicht mehr, meine Dosi hat keine Zeit für mich. Sie ist nicht mehr die alte. Sie sagt mir, dass etwas furchtbares mit Charly geschehen sein muss und weint. Ihre Tränen kullern in mein Fell. Zärtlich streichelt sie mich und spricht mit mir. Diesmal verstehe ich sie und kann ihre Sorge um unseren 'Dicken' nachvollziehen.
Diktiert von Lizzy

29.November |
Och ne, alle sind weiterhin ganz kribbelig, denn der Chef ist noch nicht da. Die Dosi ist früh raus und hat wieder alles abgesucht. Sie erzählt mir von dem verwilderten Gelände gleich nebenan. Toll - macht mir den Mund wässerich und ich darf nicht raus.

Sie hat heute gar keine Zeit für mich. Sitzt am Computer und tippt Suchanzeigen wegen Charly, sendet Faxe und Emails. Mittags klingelt das Telefon. Habe ich mich erschrocken, denn ich lag gerade davor. Es war der andere Zweibeiner. Na ihr wißt schon, auch die Menschen haben in der Regel einen Partner.

Endlich hat die Dosi etwas Zeit für mich. Endlich bekomme ich meine Schmuseeinheiten. Tut das gut. Da kann ich auch darauf verzichten, mit Lucky zu toben. Der pennt eh den ganzen Tag auf dem Bett. Mit geht das Gejammere von Burschi auf den Keks. Kann er nicht mal seine Klappe halten! Die Dosi schaut dann jedes Mal nach, was er will. Meist Futter. Okay, das ist nicht verkehrt. Ich hänge mich gleich mal an ihre Hacken. Nein besser noch, wenn ich wie meistens alle überhole ich bereits in der Küche sitze, wenn sie reinkommen.

Als es draußen wieder dunkel wird, geht die Dosi wieder auf die Suche. Sie meint, dass viele Katzen sich tagsüber verstecken und erst in der Dunkelheit aus ihren Versteck kommen. Und damit hat sie voll ins Schwarze getroffen. Als sie wieder reinkommt, laufen ihr die Tränen. Sie merkt, das es diesmal ganz anders ist. Mensch Charly komme endlich nach Hause! Wir vermissen dich. Ja sogar ich, wenn auch nur ein klein wenig....
Diktiert von Lizzy

28.November |
Die Zweibeiner sind wieder mal recht spät nach Hause gekommen. Es ist schon dunkel und wir waren den ganzen Tag nicht vor der Tür. Das geht doch nicht. Schließlich haben wir die ganzen Jahre ländlich gelebt und konnten raus und rein, wann immer wir es für nötig befanden! Seid wir in Moers leben klappt es gar nicht mehr. Uns wird hier nur noch Freigang gewährt, wenn wenigstens ein Zweibeiner daheim ist. So ein Blödsinn, meinen die wirklich, sie können dann auf uns besser aufpassen?
Diktiert von Lizzy

Brrr - ist das Wetter ungemütlich. Da ist Burschi froh wieder reinzukommen. In den letzten Wochen hat er sich seine ganz persönliche 'Klingel' angewöhnt: erst einmal tief Luft holen und dann lautstark jammern. Und weil es so schön ist, das Ganze drei mal hinter einander. So kann ihn keiner überhören und sofort wird die Tür geöffnet.
Diktiert von Lizzy

Lucky sitzt ein paar Minuten später vor der Tür und kommt sofort rein. Aber wo bleibt der Chef Charly? Er bleibt gerade bei diesen Wetter nicht lange draußen. Die Dosi geht alle paar Minuten zur Tür und ruft ihn. Aber Charly kommt nicht. Es ist bereits 22 Uhr und unser Dicker ist immer noch nicht da. Die Dosie ist ganz unruhig.

Ich finde es auch sehr ungerecht, dass nur die Jungs nach draußen dürfen. Die Dosi sagt immer, ich habe mich im Norden zu weit rumgetrieben und hier hat sie Sorge, ich käme nicht wieder. Ich weiß nicht, ob sie recht hat. Auf jeden Fall fungiere ich seit über einem Jahr als Hauskatze.
Diktiert von Lizzy

So nun geht die Dosi auf die Suche. Bewaffnet mit einer Taschenlampe und den Metallklacker. Den ganzen späten Abend wiederholt sie das. Aber kommt immer wieder ohne unseren Charly rein. Burschi ist sehr unruhig geworden und rennt durch die Wohnung. Sucht er seinen Kumpel? Ich weiß es nicht. Auch Lucky verhält sich anders. Er will nicht mit mir spielen. Die Dosi geht erst am frühen morgen ins Bett. Hoffentlich kehrt hier bald wieder der Alltag ein. Ist ja nicht auszuhalten, wie die sich hier alle benehmen.
Diktiert von Lizzy

10.November
Achtung alle in Deckung gehen. Besser noch, wir machen uns unsichtbar. Die Dosi hat da diese komische Packung bereitgelegt. Na ihr wißt schon, da ist die 'bäh bäh'-Medizin drin. Weiß die Dosi eigentlich wie furchtbar die Medi schmeckt? Und überhaupt, einem einfach so die Schnute weit aufhalten, dass wir sie nicht schließen können - unglaublich. Und jedes Mal erzählt sie uns, dass es für unsere Gesundheit wichtig ist.

Ja der Burschi hat es gut. Denn er wiegt mittlerweile unter 2 KG und trägt ein Flohhalsband. Er muss diese Aktion nicht über sich ergehen lassen. Burschi warum hast du eigentlich so abgenommen? Lucky und meine 'Wenigkeit' Madam Lizzy sind gut im Futter, wie Dosi immer bemerkt. Aber du? Du futterst so viel und wirst immer magerer. Liegt es an deinem Alter?
Diktiert von Lizzy

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