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Pfot an Pfot und Brust an Brust, soll uns nichts verdüstern. Katzbursch sein ist unsre Lust, trotzen Katzenphilistern. [E.T.A.Hoffmann]

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Ich weiss nicht mehr.......    JETZT BIN ICH BERÜHMT!             Ich klage an !!!

Tödlicher Unfall      Portugal    Ich bin eine Katze     Wie konntest du...     Post für dich

 


 » Ich weiss nicht mehr.......

 

..........viel von dem Ort, wo ich geboren bin. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben. Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht.

Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich Geld wollten und dass das Geschrei meiner Schwester und mir ihnen auf die Nerven gingen. So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht. Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst. Niemand kam, um uns zu trösten. All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche - wir sind in einem „Petshop“, einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt. Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen. Wir hören auch das Wimmern von andern Welpen. Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig.

Manchmal kommen Menschen uns anschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen. Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh.

Oft hören wir sagen 'oh, sind die süß, ich will eines', aber dann gehen die Leute wieder fort.

Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist. Als sie sie am Morgen aus dem Käfig nehmen sagen sie, sie sei krank gewesen und ich sollte verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme. Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird.

Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft ! Jetzt wird alles gut ! Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen. Ihr Vater und Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hundchen. Ich heiße jetzt Lea.

Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist schöner als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.

Erster Besuch beim Tierarzt. Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre ok, dann entspannte ich mich.

Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplasie E und von zwei Herzen. Er sprach von wilden Züchtern und dass meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. Ich habe nichts von alledem begriffen aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen.

Jetzt bin ich sechs Monate alt. Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nie weg. Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht. Vater und Mutter sprechen über mich.

Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen.

In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es 'genetisch' und 'nichts machen'. Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht. Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je. Ich konnte nicht einmal mehr aufstehen um zu trinken und nur noch schreien vor Schmerzen.

Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist los ?War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich ? Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach wenn nur diese Schmerzen aufhörten ! Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken aber wenigstens erreiche ich seine Hand. Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst.

Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben.

Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken.
Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, und ich empfinde etwas weniger Schmerzen.
Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich ... Gottseidank, der Schmerz geht zurück.

Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit. . . . .

 

Ein Traum:
ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese. Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Friede und Glück. So sage ich meiner Menschenfamilie Aufwiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise: mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln.

Viele glückliche Jahre wollte ich mit Euch verbringen, es hat nicht sein sollen. Statt dessen habe ich Euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware.
Lea

©1999 J. Ellis - bewilligte Übersetzung von E. Wittwer

Achtung, Hundehändler sind überall!!
Diese Geschichte stammt von der amerikanischen Toller-Liste mit der Bitte, sie an möglichst viele Hundefreunde weiterzuleiten. Sie handelt von einem Welpen aus einer Tierhandlung. Bei uns sind solche Läden, wo Hunde im Laden oder auf dem Markt feilgehalten werden, verboten. Nichts desto weniger blüht der Hundehandel, vor allem mit Rassehunden aus den östlichen Ländern. Was macht es für einen Unterschied, ob ein Welpe nach einem grauenhaften Transport bei einem Händler oder auf einem Markt oder in einem Laden landet ? Keinen. Niemals würde ein Züchter, der über den winzigsten Funken Anstand und Gefühl verfügt, seine Hunde an einen Händler verschachern. Toller-Info bittet alle Leserinnen und Leser um aktive Aufklärung zukünftiger Hundehalter. Der Artikel darf (soll) weiterverwendet werden, sei es als Infoblatt in der Tierarztpraxis und beim Futterlieferanten oder als Bericht in einer regionalen Zeitung.

Es ist eine traurige Geschichte, leider ist sie an der Tagesordnung. Häufig ist die Realität noch schlimmer, weil die Hunde mental total gestört sind und praktisch nicht sozialisierbar ... © www.terramateria.de

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 » JETZT BIN ICH BERÜHMT!

Vor 8 Wochen wurde ich geboren.
Eins von zehn. Heute verließ ich mein Heim.
Ich wollte nicht weg, deshalb habe ich mich hinter meiner Mutter und drei übrigen Geschwistern versteckt.

Ich mochte dich nicht. Aber sie sagten, ich würde eines Tages berühmt sein.
Ich frage mich, ob berühmt das gleiche ist wie Spaß und gute Zeiten?
Du hast mich aufgehoben und weggetragen, obwohl es dich gestört hat, dass ich mich vor dir versteckt habe.
Ich glaube nicht, dass du mich mochtest.

Mein neues Heim ist weit weg.

Ich bin verstört und ängstlich.
Mein Herz sagt 'SEI TAPFER'.
Meine Verwandten sind es auch.
Ob Sie auch in gute Hände kamen wie ich?
Ich bin sehr hungrig, denn du gibst mir so wenig ins Näpfchen, weil 'zuviel essen schlecht für meine Knochen ist'!
Ich kann nicht beißen oder schnappen, wenn die Kinder gemein zu mir sind.
Ich laufe einfach weg und spiele und tue so als ob ich auf einer großen Wiese bin, mit Schmetterlingen, Rotkehlchen und Fröschen.
Ich weiß nicht, warum Sie mich treten.

Ich bin still, aber der Mann schlägt mich und sagt laute Dinge.
Die Frau gibt mir keine guten Sachen, wie ich sie bei meiner Mutter hatte.
Sie wirft nur trockenes Futter auf den Boden und geht weg, bevor ich nah genug zum berühren und schmusen kommen kann.
Manchmal riecht mein Futter schlecht, aber ich esse es trotzdem.

Heute bekam ich zehn Welpen. Sie sind so wundervoll und warm.
Bin ich jetzt berühmt????
Ich wünsche, ich könnte mit ihnen spielen, aber sie sind so klein.

Ich bin so jung und verspielt, dass es schwer ist,
hier in dem Loch unter dem Haus zu liegen und meine Welpen zu säugen.

Jetzt weinen Sie.
Ich zerkratze und zerreiße mein Fell.
Ich wünsche, jemand würde mir etwas Futter hinwerfen.
Ich bin auch sehr durstig.
Jetzt habe ich nur noch acht.
Zwei wurden während der Nacht kalt und ich konnte sie nicht wieder warm machen.

Sie sind tot. Wir sind alle sehr schwach.

Vielleicht können wir etwas Futter bekommen, wenn ich sie auf die Veranda trage?
Heute haben Sie uns weggeholt.

Es war zuviel Aufwand uns zu füttern und jemand kam, um uns zu holen.
Jemand schnappte meine Welpen, sie weinten und winselten. Wir wurden in einen Lastwagen mit Boxen getan.
Sind meine Barbies jetzt berühmt? Ich hoffe es, denn ich vermisse sie. Sie sind weg.

Der Ort riecht nach Urin, Angst und Krankheit.
Warum bin ich hier?
Ich war genauso schön wie meine Verwandten.
Ich bin hungrig, schmutzig, in Panik und unerwünscht.
Vielleicht das Schlimmste ist, unerwünscht zu sein.
Niemand kam, obwohl ich lieb zu sein versuchte.

Heute kam jemand.
Sie legten mir ein Band um den Hals und führten mich zu einem Raum, der sehr sauber war und einen glänzenden Tisch hatte.
Sie hoben mich auf den Tisch. Jemand hielt mich und streichelte mich.

Ich fühlte mich so gut!! Dann fühlte ich mich müde und lehnte mich hinüber zu demjenigen, der mich gestreichelt hatte.

JETZT BIN ICH BERÜHMT: Heute hat sich jemand um mich gekümmert!

Ich wünsche mir von ganzem Herzen das diese Geschichte, welche aus der Sicht einer Straßenkatze geschrieben wurde, viele Menschen zum Nachdenken und zum Helfen anregt.
Die Webmasterin.  Text bekommen von http://www.roquetaskatzen.de.vu/


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 » Ich klage an !!!

        Mein Mensch wollte nicht mehr mein Hüter sein.

        Er brachte mich aus seinem Haus und setzt mich andern Ortes aus.
        Verängstigt, hungrig und allein, von meinem Menschen vertrieben;
        doch können nicht alle so sein, andere könnten mich doch lieben.

        Drum wünscht ich mir Geborgenheit als ich die jungen Menschen sah,
        beenden wollt ich diese Einsamkeit, ich kam den jungen Menschen nah.

        Man sah mich an und freute sich, man bückte sich und hob mich hoch.
        Gefühle des Glücks erfüllten mich, Vertrauen lohnt sich also doch.

        Man band eine Schnur an meinem Schwanz, ich dacht`sie wollten spielen,
        die Sache, ich begriff nicht ganz, den Schmerz, den konnt ich fühlen.

        Trotzdem habe ich geschnurrt, als ich am Zweirad festgezurrt.
        Dann fuhr man los und wurde schneller, mein kleines Herz, es rast wie wild,
        mein Schreien wurde greller, doch niemand sah dies grausam Bild.

        Mein Hirn vor Schmerzen schon ganz wirr
        - mein junges Leben war in Not - die jungen Menschen lachten irr;
        so schleiften sie mich in den Tod.

        Warum nur? - damit ich gebe so mein Leben?
        warum nur wurde ich auserkoren?
        wollt ich doch nur nach Liebe streben!

        [Autor unbekannt]


  

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